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Die pralle Sonne meiden die meisten Saarbrücker genauso wie den Regen

Die Studentinnen Maurizia Schmid, Anne-Claire Deni, Luise Melers und Teresa Heiligental (von links) zieht es im Sommer vor allem an die frische Luft – zu einem Picknick im Schatten. Fotos: Becker&Bredel

Die Studentinnen Maurizia Schmid, Anne-Claire Deni, Luise Melers und Teresa Heiligental (von links) zieht es im Sommer vor allem an die frische Luft – zu einem Picknick im Schatten. Fotos: Becker&Bredel

Der Sommer bescherte uns in den letzten Tagen Temperaturen über 30 Grad. Sonnenanbeter freuen sich über das heiße Wetter, andere suchen eher die Schattenplätze. Einer der beliebtesten Orte im Sommer ist laut den Saarbrückern der Staden am Saarufer, da er Sonne, Schatten und Plätze für viele Freizeitaktivitäten bietet. Wir haben die Saarbrücker gefragt, an welchen Orten sie sich bei heißem Wetter noch gerne aufhalten.

 

„Am liebsten bin ich bei diesem Wetter zu Hause. Dort ist es schön kühl. Sollten wir Sehnsucht nach der Sonne haben, setzen wir uns gemütlich in den Garten “, erzählt Kerstin Hennchen aus Hühnerfeld, die mit ihrer Freundin und den Kindern den Mittag am Staden unter einem schattigen Baum verbringt. Die 25-jährige Krankenschwester selbst hält sich weitestgehend im Schatten auf und achtet darauf, dass auch die Kinder nicht zu oft in der prallen Hitze spielen.

 

Ihre Freundin, Annika Hirth, sieht das genauso: „Ich bin absolut kein Sonnenmensch und lasse jeden Tag die Rollläden unten, damit die Wärme nicht in die Wohnung kommt.“ Um die hitzigen Tage außerhalb ihrer eigenen Wände zu überstehen, hält sich die 22-jährige Studentin ausschließlich im Schatten auf. „Vor ein paar Tagen haben wir uns im Garten gegenseitig mit dem Schlauch abgespritzt und unsere Füße in den kleinen Kinderpool gehalten. Das sind Dinge, die einem die hitzigen Tage etwas leichter machen.“

 

Teresa Heiligental verbringt den warmen Tag mit ihren Freundinnen und Studienkolleginnen am Saarufer bei einem schönen Picknick. „Wir feiern meinen Geburtstag nach und stoßen auf das Semester an. Solche Sachen machen wir gerne, wenn es so warm draußen ist. Wir genießen das Wetter an der frischen Luft“, so die 22-Jährige aus Saarbrücken . „Sollten wir nicht am Staden unterwegs sein, sitzen wir auch gerne im Innenhof des Eiscafé Jesolo oder im Atrium an der Hochschule.“ Aber auch die Studentin meidet gemeinsam mit ihren Freundinnen stark sonnige Plätze und sucht im Schatten Schutz.

 

„An solch überhitzten Tagen, wie letzte Woche zum Beispiel, finde ich es immer schwierig, da es sowohl drinnen als auch draußen zu warm sein kann“, erklärt Andrea Kocklemus, die als Sozialpädagogin bei TÜV Nord eine Gruppe Jugendlicher in einer Berufsvorbereitenden Maßnahme betreut. „Wir haben freitags ab 13 Uhr immer Zeit für Freizeitpädagogische Unternehmungen und schauen, dass wir diese größtenteils draußen verbringen“, so die 57-Jährige. Privat verbringt sie die sonnigen Stunden gerne im Garten auf ihrem Sonnenbett und liest oder isst im Garten zu Abend. „Natürlich achte ich zu Hause und auf der Arbeit darauf, dass genügend getrunken wird und dass sich niemand in der Sonne überanstrengt“, so die Saarbrückerin.

 

Markus Nietner, ein Teilnehmer der Maßnahme, ist auch bei extrem warmen Wetter sportlich unterwegs: „Ich spiele gerne Tischtennis oder Frisbee mit Freunden am Staden. So ein Wetter muss man einfach ausnutzen, auch wenn es ziemlich anstrengend sein kann.“ Um keinen Hitzeschock zu erleiden, rät auch er zu sehr viel Wasser und einer Kappe in der prallen Sonne. „Natürlich sollte man darauf achten, dass man sich nicht überanstrengt, und wenn man merkt, dass es zu viel wird, einfach mal eine Pause einlegen“, so der 22-Jährige. Sollte der Saarbrücker genug von der Sonne haben, kühlt er sich am liebsten bei einem kalten Getränk am Sankt Johanner Markt ab.

 

„An heißen Tagen habe ich keinen bestimmten Lieblingsplatz, aber ich bin dann eigentlich immer draußen. Dort suche ich mir dennoch lieber schattige Plätze“, erzählt Melanie Reusch, die sich an solchen Tagen gerne mal ihr Fahrrad schnappt und damit die Umgebung erkundet. „Ich treffe mich auch in der Stadt, um dort etwas zu trinken und mich abzukühlen. Da ich momentan Pokémon Go spiele, laufe ich öfter durch die Stadt und bin auf der Suche nach Pokémon“, erzählt die 19-Jährige aus Saarbrücken und lacht. Sie achte sehr darauf, dass ihre Haut bei der Sonne gut geschützt ist: „Sonnencreme ist bei diesem Wetter sehr wichtig.“  
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