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Diese Hunde warten im Tierheim nach harten Zeiten auf neue Besitzer

Erst ein Jahr alt, haben die Hundegeschwister Bandy, Nancy und Boomer gute Aussichten auf eine schöne, lange Zeit mit neuen Besitzern. Nach allem, was sie schon erlebten, verdienen sie das in jeder Hinsicht. Sie wären ideale Zweithunde an der Seite eines erfahrenen älteren Artgenossen. Heimchefin Josy Mathis: „Natürlich käme auch ein Zuhause in Frage, wo einer unserer Junghunde allein lebt. Allerdings sollten dort genug Zeit, Liebe und Geduld für den Hund sein, damit er sich eingewöhnt. Unsere drei sind intelligent und lernen schnell.“

Sie waren nicht artgerecht gehalten und haben Demodikose, eine von Milben verursachte Hautkrankheit. Die Hunde dürften in wenigen Monaten beschwerdefrei sein und stecken Menschen nicht an.

Kommen wir zu den Senioren in dieser Serienfolge: dem Labrador-Doggenmischling Aragon (10) und dem Beauceron-Mix Toupac (9). Der sensible, menschenfreundliche Aragon wünscht sich nichts sehnlicher als Menschen, die ihn nicht mehr im Stich lassen.

Genau das passierte dem umgänglichen, verschmusten Toupac, den sein Besitzer im Stich gelassen hatte. Toupacs Betreuer wünschen dem stattlichen Rüden von Herzen, dass er – wie alle Kandidaten in dieser Folge –das Tierheim bald verlassen und in ein neues Leben aufbrechen kann.

Name: Aragon

Alter: 10

Rasse: Labrador-Doggenmix

Kastriert: nein

Gesundheit : fit

Besonderheiten: Jagdtrieb

Name: Toupac

Alter: 9

Rasse: Beauceron-Mix

Kastriert: ja

Gesundheit : fit

Besonderheiten: verschmust„Zu alt.“ „Zu schwierig.“ „Zu dick.“ „Nicht so schön.“ „Ich will nicht schon wieder einen beerdigen.“ Wie oft haben wir diese Sprüche schon gehört? Wer sich nie bewusst für einen älteren Hund aus dem Tierheim entschied, hat bestimmt etwas versäumt. Es ist doch höchst interessant, zu beobachten, wie sich der neue Bewohner langsam, aber stetig das Zuhause erobert. Schnell weiß er, wo es außer der Reihe was zu erhaschen gibt und wie er sein Ruhekissen so schnell nicht mehr verlassen muss. Die Alten blühen auf und folgen uns manchmal wie ein Schatten.

Sie ahnen, was wir planen, und überraschen uns mit ihrer Gelassenheit, wenn wir uns Sorgen machen. Einen „Alten“ haben zu dürfen, bereichert uns. Wer erleben durfte, wie sogar einst schwierige Tiere zu verschmusten Charmeuren werden, behält sie für immer im Herzen. Zeit, die wir ihnen schenken, ist die wertvollste. So schwer es ist, sie gehen zu lassen, wenn ihre letzte Stunde gekommen ist.

Weitere Informationen über die Hunde in dieser „Wer will mich?“-Folge gibt es täglich

(außer montags) von 14 bis 17 Uhr im Tierheim unter Telefon

(06 81) 5 35 30.
 
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