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Dieses Jahr fällt Mini-Saarland aus

Nachrichten aus der Region Saarbrücken.

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Saarbrücken. Tausende saarländische Kinder werden auf diese Nachricht enttäuscht reagieren: Der Trägerverein hat die ursprünglich in diesen Sommerferien geplante dritte Öffnung von Mini-Saarland abgesagt. Wie der Vereinsvorsitzende Professor Norbert Gutenberg  auf Anfrage sagte, seien konzeptionelle Gründe für die Absage ausschlaggebend gewesen. „Wir wollen das Konzept auf eine geschlossene Veranstaltung umstellen, darum gibt es kein großes Mini-Saarland 2012 in Saarbrücken“, erklärte Gutenberg. Man hoffe auf den Neustart 2013.

Hauptgrund für die geplante Neuausrichtung seien die Erfahrungen mit den beiden ersten Spielstädten 2008 und 2010 gewesen. Es sei dabei kaum zu kontrollieren gewesen, wer sich auf den „Straßen“ der Spielstadt in den Saarbrücker Messehallen getummelt habe. „Es gab Jugendliche, die nicht mitspielen sondern nur Randale machen wollten“, sagte Gutenberg. Bei Mini-Saarland 2008 und 2010 waren insgesamt mehr als 40 000 saarländische Kinder und Jugendliche im Alter von acht bis 15 Jahren binnen jeweils drei Wochen auf das Gelände der Saarbrücker Messe geströmt. In den Messehallen konnten sie sich als Erwachsene versuchen und Berufe ausüben, mit der Spielstadt-Währung „Saar-Mini“ einkaufen, Sport treiben oder an einer Universität studieren. Das pädagogische Angebot war kostenlos und durch die Landesregierung und die saarländische Wirtschaft finanziert worden.

Im Anschluss an das Mini- Saarland 2010 hatte es Auseinandersetzungen im Trägerverein um die künftige Konzeption und pädagogische Ausrichtung gegeben. Die Gründerin der Spielstadt Mini-Saarland, Eva Reinhards, war mit anderen Helfern im Zuge dieser Querelen aus dem Projekt geschieden. Auch im Freundeskreis Mini- Saarland, in dem sich engagierte Eltern zur Unterstützung des kleinen Trägervereins organisiert hatten, gab es Rücktritte. Immerhin werde es in diesem Sommer vom 2. bis 19. Juli ein „Mini-Saarland für das Köllertal“ geben, sagte Gutenberg.

Dieses werde von der Ausbildungs- und Beschäftigungsförderunggesellschaft der Gemeinden Heusweiler und Riegelsberg (ABG) in der Erweiterten Realschule Heusweiler organisiert. „Das ist eine geschlossene Veranstaltung für etwa 300 Kinder aus den Köllertalgemeinden“, sagte ABG-Geschäftsführerin Kerstin Halladin der SZ. Anmeldebögen würden über die Schulen verteilt, die Teilnahme sei kostenlos, das Mittagessen koste drei Euro.

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