L 365, Vollsperrung zwischen Ortsausgang Sitzerath, Straße "Muswiese" und Nonnweiler-Bierfeld, Einmündung Maasberg (Zufahrt zur Fa. Diehl), aufgrund eines defekten Schwertransportes (01:43)

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Digitale Kunst in Saarbrücken: Das Mekka für kreative Computer-Programmierer

Etwa 1000 Besucher aus aller Welt hat es am Osterwochenende zum sechsten Computerkunst-Festival „Revision“ in das E-Werk in Saarbrücken gezogen. Wer bei Computerkunst an Skulpturen aus Computerteilen denkt, liegt falsch. Bei der „Revision“ ging es um die Kunst des Programmierens. „Monatelang arbeiten manche Besucher an ihren Projekten, um sie dann bei den verschiedenen Wettbewerben des Festivals zu präsentieren“, erklärt der Organisator Reeza Esmaili. Die sogenannten „Democompetitions“ sind die schwierigste Disziplin. Das Ergebnis ist eine Zusammenstellung aus Musik, Grafik und Programmieren. „Man kann es sich wie eine Art Musikvideo vorstellen, allerdings ist es kein Video, sondern ein Programm“, sagt Esmaili.

Bei der „Revision“ trafen sich kreative Köpfe nicht nur aus Deutschland, sondern aus der ganzen Welt: „Die ganze Veranstaltung findet in englischer Sprache statt, denn über 50 Prozent unserer Besucher kommen aus dem Ausland“, sagt Esmaili. Über 30 verschiedene Länder seien vertreten, von den USA über Russland bis nach Japan.

Somit ist das Computerkunst-Festival auch ein soziales Event , denn viele, die sich nur über das Internet kennen, können sich hier treffen und zusammen feiern. Das Festival besteht nicht nur aus Wettbewerben und verschiedenen Seminaren, sondern es gibt auch verschiedene Konzerte. Es gibt Programm ohne Ende, im wahrsten Sinne des Wortes, denn es wird durchgemacht. 24 Stunden, vier Tage lang. Wer zwischendurch doch Schlaf braucht, findet hinter der großen Leinwand am Ende der Halle provisorische Schlafplätze.

Die „Revision“ ist eine Leidenschaft, sowohl bei den Besuchern, als auch bei den Organisatoren. Es ist die kreative Atmosphäre und der Reiz des Wettbewerbs, der Junge wie Alte, Studenten und Softwareentwickler anziehen. „Alle sind hier, weil sie das gemeinsame Interesse an der Computerkunst haben“, meint Esmaili. Er will das Festival auch weiter organisieren, damit auch nächstes Jahr wieder viele kreative Menschen mit technischem Know-how zum größten Computerkunst-Festival Europas nach Saarbrücken kommen.
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