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Dreharbeiten in Güdingen: SR-Tatort-Kommissar ermittelt wieder

Auf seinem roten Roller kurvte Devid Striesow in seiner Rolle als Hauptkommissar Stellbrink gestern durch Güdingen.

Auf seinem roten Roller kurvte Devid Striesow in seiner Rolle als Hauptkommissar Stellbrink gestern durch Güdingen.

Es ist noch dunkel in Güdingen, als Devid Striesow gestern früh aus dem Wohnwagen tritt. Devid Striesow alias Tatort-Kommissar Jens Stellbrink schnappt sich am Catering-Wohnwagen noch schnell einen frischen Kaffee, dann steht ein Gespräch mit Regisseur Zoltan Spirandelli an. Unter vier Augen klären die beiden die Details des ersten Drehtags. Der Schauspieler verschwindet noch mal hinter den Kulissen, während das Team im Hinterhof eines Kfz-Betriebes ein Taxiunternehmen entstehen lässt. Taxis werden rangiert für die erste Einstellung, hinter einer roten Tür stellen Mitarbeiter der Produktionsfirma einen Weihnachtsbaum auf und dekorieren.

Als die erste Klappe fällt, ist es hell geworden. Spirandelli sitzt im Regiestuhl, die Anspannung des ersten Drehtages merkt man ihm nicht an. Auch als Stellbrinks roter Roller, das Dienstfahrzeug des Kommissars, partout nicht anspringen will, bleibt der Regisseur gelassen. Für ein Interview mit dem Radio ist noch Zeit, dann will ein Fernsehteam wissen, um was es geht: „Wir haben einen Mord in einem Taxibetrieb“, sagt Spirandelli, lächelt in die Kamera und verrät natürlich keine weiteren Details. Die werden die Fernsehzuschauer erst in zwölf Monaten erfahren, denn der Tatort „Weihnachtsgeld“ wird 2014 der Weihnachtstatort in der ARD sein.

In Güdingen wurde gestern die erste Einstellung gedreht. Der Hauptkommissar kommt mit seinem Roller nach einer kurzen Reparatur-Zwangspause auf den Hof gefahren und betritt die Werkstatt. „Danke“, sagt der Regisseur nach gerade einmal zwei Durchgängen. Dann wird umgebaut. Erneut fährt der Kommissar in den Hof, diesmal wird die Szene aus anderer Richtung aufgenommen. Danach wird in der kleinen Werkstatt weitergefilmt.

Striesow ist bester Laune, scherzt mit dem Kameramann und sagt in die Fernsehkamera, dass er froh sei, wieder im Saarland drehen zu können. Da nimmt man ihm nicht übel, dass er erst einmal Güdingen und Bübingen verwechselt.

Was es Besonderes gebe, wird er gefragt. „Wir werden am 11. Dezember auf dem Saarbrücker Weihnachtsmarkt drehen, da müssen wir den Menschen beibringen, nicht alle gleichzeitig in die Kamera zu gucken“, sagt Striesow. Denn die Marktszene soll nicht gestellt aussehen.

Gestern in Güdingen war das Team im Hinterhof noch unter sich. Das wird am kommenden Mittwoch auf dem Weihnachtsmarkt anders sein. In genau 24 Drehtagen soll der neue ARD-Tatort aus Saarbrücken abgeschlossen sein. fb

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