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Drei Kaminbrände in einer Woche

Die Freiwillige Feuerwehr bekämpfte am Donnerstagmorgen einen Kaminbrand in Ormesheim. Foto: Max Usner</p>

Die Freiwillige Feuerwehr bekämpfte am Donnerstagmorgen einen Kaminbrand in Ormesheim. Foto: Max Usner

Bereits zum dritten Male in dieser Woche wurde die Freiwillige Feuerwehr Mandelbachtal zu einem Kaminbrand gerufen. Am Donnerstagmorgen gegen 8.20 Uhr stellten die Eigentümer eines Wohnhauses in der Kapellenstraße in Ormesheim eine Geruchsbelästigung und eine sehr hohe Temperatur am Kamin im Dachgeschoss fest.

Die Feuerwehr Ormesheim war zur Brandbekämpfung mit neun Mann im Einsatz. Unterstützt wurden sie wieder durch die Wehr mit der Drehleiter aus Blieskastel. Von hier aus wurde ein Kaminkehrgerät eingesetzt, um die brennenden Ablagerungen zu lösen und über die Revisionsöffnung im Keller zu entfernen. Abschließend erfolgte die Kontrolle des gesamten Kamins mit einer Wärmebildkamera.

Da hierbei nichts festgestellt werden konnte, wurde die Einsatzstelle dem zuständigen Bezirksschornsteinfegermeister zur Endkontrolle übergeben. Wie Wehrsprecher Michael Abel weiter mitteilt, sei gerade die Winterzeit die Saison für Kaminbrände. Bei der Verbrennung von festen Brennstoffen wie Holz entstehe Ruß , der sich nach und nach an den Innenwänden des Kamins ablagert, der so genannte Glanzruß. Bei 500 bis 600 Grad Celsius steige zuerst starker Rauch aus dem Schornstein. Kurze Zeit später trete die eigentliche Brandphase ein.

„Es schlagen Flammen aus dem Kamin und die Temperatur im Inneren des Kamins steigt auf 1000 bis 1300 Grad an. Ruß geht nun auf, bis sein siebenfaches Volumen erreicht ist. Dadurch wird der Querschnitt des Schornsteins immer kleiner, bis es in der Endphase zu einem Verschluss kommt. Dadurch kann der Rauch und die Hitze nicht mehr entweichen und verteilt sich sehr schnell im Gebäude“, so Michael Abel abschließend.

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