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Saarbrücken. Das Kunstgeschichte-Institut am Saarbrücker Campus wurde kürzlich in ein Auktionshaus verwandelt. Über 70 „Kunstwerke“, unter anderem von Picasso und Dali kamen unter den Hammer. Doch weder die Kunstwerke noch die hohen Summen, für die sie versteigert wurden, waren real. Die Auktion war fiktiv und fand im Rahmen einer Übung der Fachrichtung Kunstgeschichte statt, um den Studenten einen praxisnahen Einblick in die Organisation und die Durchführung einer Versteigerung zu geben.

Zur Vorbereitung besuchten die Studenten zusammen mit Kursleiter Benno Lehmann ein Auktionshaus, erstellten einen Katalog und eine Powerpoint-Präsentation für die Vorbesichtigung. Elea Kiefer (27) durfte die Rolle der Auktionatorin übernehmen. „Das hat großen Spaß gemacht“, berichtet die Studentin der Kunstgeschichte. Doch es habe ihr auch viel Konzentration abverlangt, die 30 Bietenden im Blick zu haben. Den höchsten Betrag erzielte mit 40 000 Euro die Skulptur „Walking Woman“ von Alexander Archipenko.

Die Idee für die praktische Übung hatte Kursleiter Benno Lehmann. „Ich habe oft Klagen vom Kunstmarkt gehört, dass Studenten die praktische Seite fehlt“, erklärt er. Die fiktive Versteigerung sei seine Idee, die die Studenten mit Begeisterung aufgenommen hätten. „Fantastisch“ nannte Lehmann die Leistung Elea Kiefer. Obwohl sie sich als Auktionatorin wohlgefühlt hat, gab sie an, diesen Beruf nicht ergreifen zu wollen.

„Das ist eine interessante Arbeit aber zugleich leider eine brotlose Kunst.“ Ob sie sich als Galeristin eignet, kann sie zusammen mit ihren Mitstudenten im nächsten Semester ausprobieren. Dann plant Benno Lehmann mit den Studenten eine virtuelle Kunstgalerie auf dem Campus entstehen zu lassen. tha
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