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Dritte Liga: FCS verliert 2:4 gegen Bielefeld

Der FCS hat gestern Abend (20.02.2013) das Nachholspiel gegen Arminia Bielefeld mit 2:4 verloren.

Der FCS hat gestern Abend (20.02.2013) das Nachholspiel gegen Arminia Bielefeld mit 2:4 verloren.

Saarbrücken. Die Fastenzeit geht weiter – seit dem 24. November 2012 wartet Fußball-Drittligist 1. FC Saarbrücken jetzt auf einen Sieg. Auch gestern Abend im Nachholspiel gegen Arminia Bielefeld sollte es wieder nicht reichen. Trotz guter Leistung unterlag der FCS mit 2:4 (1:2).

Der FCS musste auf den Grippe-kranken Mittelstürmer Marcel Ziemer verzichten. Trainer Jürgen Luginger reagierte darauf mit einer Systemumstellung. In der 4-4-2-Aufstellung gaben Sven Sökler und Ufuk Özbek die Spitzen. Damit schien Luginger die Gäste zunächst richtig überrascht zu haben, denn nach fünf Minuten ging seine Mannschaft in Führung. Manuel Stiefler legte von der Grundlinie zurück, Sökler nahm den Ball kurz mit und knallte ihn aus zwölf Metern ins kurze Eck – ein Auftakt nach Maß. Aber offenbar reichte der Führungstreffer nicht, alle Nerven zu beruhigen. Zehn Minuten nach der Führung segelte ein Ball Richtung Saarbrücker Strafraum. Tim Knipping hatte alle Zeit der Welt das Spielgerät wegzuköpfen oder unter Kontrolle zu bringen. Doch von der Brust des Saarbrücker Innenverteidigers prallte der Ball zum Bielefelder Fabian Klos, der das Geschenk dankend annahm.

Das 1:1 war symptomatisch für die Situation. „Wir spielen gut, haben die Sache im Griff“, sagte Abwehrspieler Lukas Kohler, „dann kommen individuelle Fehler und werfen uns zurück.“ Das gilt auch für das 1:2 (33.). Pascal Testroet konnte von rechts unbedrängt in den Strafraum passen, Klos hielt nur noch den Fuß hin.

Der FCS hatte durch Schüsse von Sökler (38.) und Marc Lerandy (42.) zwei gute Möglichkeiten zum Ausgleich – doch bis zum Seitenwechsel geschah nichts mehr.

Nach der Pause gab es Einbahnstraßenfußball in Richtung Arminen-Tor. Der FCS war klar spielbestimmend. In der 53. Minute tauchte Sökler am Ende eines tollen Spielzugs frei vor Torwart Platins auf, doch statt selbst den Ausgleich zu erzielen, suchte er den nur vermeintlich besser postierten Özbek. Chance vertan. Bielefeld machte es besser. Testroet schoss einfach mal aus 22 Metern drauf, FCS-Torwart Benedikt Fernandez ließ den harmlosen Roller durch die Finger gleiten – 1:3 (72.). Die Saarländer kamen sofort zurück. Einen Freistoß von Sökler beförderte Marcel Appiah den Ball zum 2:3 ins eigene Tor (75.). „Saarbrücken hat uns das Leben sehr schwer gemacht, Jürgen Luginger hat die Truppe toll eingestellt“, sagte Arminen Trainer Stefan Krämer, „der Verein darf jetzt nicht die Nerven verlieren. Dann wird die Mannschaft mit dem Abstieg nichts zu tun haben.“ Den Endstand zum 2:4 besorgte Sebastian Glasner in der Schlussminute.

Die Pechvögel Knipping und Fernandez schlichen mit Tränen in den Augen in die Kabine, während sich der Unmut der 3036 Zuschauer mehr auf den für den sportlichen Bereich zuständigen Vize-Präsidenten Harald Ebertz entlud. Erstmals schalten „Ebertz raus!“-Rufe durch den Park. Der Auftritt der Mannschaft machte aber deutlich, dass der Trainer sie wohl noch erreicht. „Wir spielen nicht für oder gegen den Trainer. Wir spielen für den Verein“, betonte Kapitän Marc Lerandy.


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