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Drittes Kindergartenjahr soll kosten: Wie viel spart das Saarland dadurch ein?

Saarbrücken. Derzeit lasse sich noch nicht sagen, wie viel das Saarland tatsächlich einsparen werde, wenn :: die Beitragsfreiheit für das dritte Kindergartenjahr wegfällt, erklärte Erik Harms, Sprecher des saarländischen Bildungsministeriums auf Anfrage. Für das dritte Kindergartenjahr habe das Land bislang rund 7,5 Millionen Euro per anno aufgewandt. So viel werde man freilich durch die Rücknahme der Beitragsfreiheit nicht einsparen, sagte Harms. Denn, so die Zusicherung von Ministerpräsident Peter Müller (CDU), Kinder aus Familien mit geringen Einkommen oder von Hartz-IV-Empfängern sollen auch künftig kostenlos im Jahr vor der Einschulung den Kindergarten besuchen dürfen. Eine Arbeitsgruppe im Bildungsministerium errechne nun, so Harms, von welcher Einkommensgrenze an Beiträge erhoben werden und wie eine Staffelung aussehen könnte. Bis Jahresende soll ein Ergebnis vorliegen.

Ministerpräsident Müller hatte zu Beginn der Woche angekündigt: Man müsse das für alle kostenfreie Kindergartenjahr ob der Haushaltsnotlage des Landes streichen. Vor gut zehn Jahren hatte es die damalige CDU-Alleinregierung als „Fortschrittsprojekt“ eingeführt. Die Rücknahme wird von der Opposition und Verbänden scharf kritisiert.

Die Gesamtkosten für einen Kindergartenplatz werden nach Ministeriumsangaben mit rund 400 Euro pro Kind und Monat kalkuliert; darin enthalten sind sowohl Sach- als auch Personalkosten. Der Elternanteil beträgt im Schnitt 80 bis 90 Euro monatlich für einen Kindergartenplatz im ersten oder zweiten Jahr.
oli
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