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Drogensucht lässt Zweibrücker Duo straffällig werden



Zweibrücken. Immer wieder geraten zwei Männer aus Zweibrücken im Alter von 24 und 26 Jahren mit dem Gesetz in Konflikt. Schuld daran ist nach Auffassung von Richter Stefan Pick deren Drogensucht, von der sich die beiden auch nach mehreren Jahren nicht befreien konnten. Auch gestern musste sich das Duo vor dem Zweibrücker Amtsgericht wieder wegen einiger Straftaten verantworten. So hat der 24-Jährige in diesem Jahr insgesamt dreimal in einem Zweibrücker Baumarkt mehrere Schachteln Zigaretten gestohlen.

Insgesamt erbeutete er Waren im Wert von rund 300 Euro. Darüber hinaus wurde er in der Fruchtmarktstraße mit einem Springmesser erwischt, das er laut Waffengesetz nicht bei sich tragen durfte. Vor Gericht legte der Angeklagte für diese Vergehen ein umfassendes Geständnis ab. Auch der Mitangeklagte, der sich wegen Urkundenfälschung und Diebstahl verantworten musste, räumte ein, dass er bei seiner Mutter eine fremde EC-Karte gestohlen hat. Es hat sich dabei um eine Karte von einer verstorbenen Bekannten gehandelt, mit der er dann an einer Tankstelle bezahlte.

Die nötige Unterschrift hierzu hat er gefälscht. Nachdem sie bei den Einzeltaten geständig waren, stritten allerdings beide ab, etwas mit dem Diebstahl von mehreren Aufsätzen für elektronische Zahnbürsten in einem Drogeriemarkt in der Zweibrücker Fußgängerzone zu tun zu haben. So sollen die Zwei dort das gesamte Regal ausgeräumt haben, wobei der 26- Jährige die Verkäuferinnen lediglich abgelenkt haben soll. Als die Kassiererin den Vorfall bemerkte, ist sein Komplize geflüchtet.

Einer Polizistin, die sich privat in dem Geschäft aufhielt, gelang es nicht, den flüchtigen Täter zu erwischen. Dafür wurde aber der andere geschnappt. Dieser stritt von Anfang an die Vorwürfe strikt ab. Nachdem sich auch nach Aussagen von mehreren Zeugen nicht klären ließ, ob es sich bei dem Angeklagten auch um den flüchtigen Täter handelt, wurde das Verfahren gegen den 24-Jährigen eingestellt. Er wurde wegen der anderen Fälle zu einem Jahr Gefängnis verurteilt. Der andere wurde auch wegen des gemeinschaftlichen Diebstahls verurteilt.

Er muss für 14 Monate hinter Gitter. Der Richter gab beiden mit auf den Weg: „Ich rate Ihnen dringend, eine Therapie zu beginnen und nicht wieder nach Zweibrücken zurückzukehren.“ Die Gefahr, rückfällig zu werden, sei sonst viel zu groß. nob
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