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Droht Ex-Minister Weisweiler der Verlust des FDP-Parteibuchs?

Georg Weisweiler.

Georg Weisweiler.

Der frühere Gesundheitsminister Georg Weisweiler (FDP) liegt im Clinch mit seiner Partei. Nach Ansicht der Liberalen im Saarpfalz-Kreis verträgt sich Weisweilers Engagement für die Homburger Wählervereinigung „Allianz der Vernunft“ nicht mit seiner Parteimitgliedschaft. In der Satzung der FDP Saar heißt es, der Beitritt eines Mitglieds zu einer mit der FDP konkurrierenden Partei oder Wählergruppe sei „als Erklärung des Austrittes aus der Partei zu behandeln“.

Weisweiler will im Mai 2014 für die „Allianz der Vernunft“ bei der Stadtratswahl kandidieren. Sie besteht aus dem Arbeitskreis „Pro Homburg“ (ein Zusammenschluss Homburger Geschäftsleute und Immobilienbesitzer), der „Fraktion für Homburg“ (FFH) und der von Weisweiler gegründeten Initiative „Homburger wollen Mitsprache“. Da wohl auch die FDP antreten wird, wäre Weisweilers Truppe eine Konkurrentin der Liberalen – und der Ex-Minister laut Satzung kein Parteimitglied mehr. Weisweiler räumte innerparteiliche Diskussionen über sein Doppel-Engagement ein. Er sei „gerne bereit“, seine Mitgliedschaft in der FDP bis zur Wahl im Mai ruhen zu lassen, sagte er.

Weisweiler, einst Geschäftsführer von Krupp-Gerlach in Homburg, war in Homburg lange Zeit politisch ein unbeschriebenes Blatt. Erst mit 61 Jahren wurde er 2008 von der FDP in die OB-Wahl geschickt, bei der er 7,6 Prozent erreichte. Damit erübrigten sich die kommunalpolitischen Ambitionen Weisweilers fürs Erste. 2009 wechselte er als Gesundheitsminister in die Jamaika- Regierung. Nach deren Scheitern mischte sich der Pensionär wieder in die Homburger Stadtpolitik ein.

Unterdessen verzeichneten die Liberalen kürzlich einen prominenten Neuzugang, und zwar David Zimmer, Chef des Internet-Unternehmens Inexio und Vizepräsident der Industrie- und Handelskammer (IHK) Saar. „Gerade jetzt“, erklärte Zimmer, müsse die FDP gestärkt werden. kir/pn
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