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Dudweiler Jäger machen gegen Wildschweine mobil

Schutz und Unterschlupf  nehmen

Bei dieser Aktion machen Jagdgenossenschaft und die Abteilung Landwirtschaft im Regionalverband Saarbrücken gemeinsame Sache. Sie beteiligen sich beide an den Kosten in vierstelliger Höhe, die die Wildschwein-Vertreibungsmaßnahme kostet. Für den Regionalverband ist Edwin Wagner von der landwirtschaftlichen Fachabteilung vor Ort und begutachtet die ersten Schritte hin zu einer – möglichst – wildschweinfreien Zone. „Wir wollen hier wieder eine freie Landschaft“, sagt Michael Wagner angesichts eines vornehmlich mit kleinen Birkenbäumchen und Ginster zugewucherten Gebiets.

In etwa vier, fünf Jahren sei da schon ein Wald zu besichtigen. Das aber soll nicht sein. Und deshalb nimmt man in einem Teilbereich nun mit maschineller Kraft die Büsche auseinander. Wagner: „In die Verhaue wird ein Keil getrieben.“ Wenn somit Schneisen in die tierischen Rückzugsgebiete geschlagen sind, hoffen Jagdgenossen und Regionalverband, dass die Wildschweine sich zurückziehen. Zudem, meint Wagner, könnten die Burenziegen von Werner Nonnweiler und Ehefrau ganze Arbeit leisten. 30 bis 40 dieser Ziegen sollen hier ihr Futter finden und so der Verbuschung entgegen wirken: „Die gehen an alles, was grün ist.“ Vor allem auch die Pferdehalter wolle man dazu bewegen, die Flächen verstärkt zu beweiden.

Ganz wichtig aber sei auch, dass in dem problematischen Bezirk keine Küchenabfälle landen und Pferdehalter ihre Misthaufen nicht auftürmen. Denn gerade im Mist würden die Wildschweine tierisches Eiweiß in Form von Engerlingen finden.

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