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Düstere Aussichten für saarländische Automobil- industrie



Mehr als zwei Drittel der saarländischen Automobilzulieferer werden in 2009 Kurzarbeit anmelden. Das hat eine Umfrage des Netzwerks automotive.saarland unter rund 150 Unternehmen im Land ergeben.

Der Umfrage zufolge müssen haben als die Hälfte der Unternehmen im Land Auftragsrückgänge zwischen 20 und 40 Prozent zu kämpfen. Bei jedem Zehnten sind die Aufträge um über 40 Prozent eingebrochen. Als Kunden mit starkem Auftragsrückgang werden der Automobilhersteller Ford, aber auch die Premiumhersteller BMW und Mercedes, sowie VW und Renault, die zu den wichtigsten Abnehmern saarländischer Produkte zählen, erwähnt. Automotive.saarland-Direktor Armin Gehl: „Das Saarland hat die drittstärkste Dichte an Automobilzulieferern in Deutschland, folglich wirkt sich die aktuelle wirtschaftliche Situation bei uns besonders stark aus. Man muss sich auf eine schwierige Zeit vorbereiten."

Nach dem Überstundenkonten ausgeschöpft wurden, wollen die Hälfte der Unternehmen bereits in den ersten drei Monaten dieses Jahres auf Kurzarbeit zurückgreifen. Dabei sollen Entlassungen weitestgehend vermieden werden. Automotive.saarland-Direktor Armin Gehl: "Die Unternehmen möchten ihr hoch qualifiziertes Personal unter allen Umständen halten."

:: automotive.saarland

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