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Dutzende Fische im Saaraltarm bei Saarlouis verendet

Das Landesamt für Umwelt und Arbeitsschutz (LUA) habe ausgeschlossen, dass Einleitungen ins Wasser Grund für das Fischesterben sei, unterstrich Falk. Unter anderem Laub und Geäst auf dem Grund des Altarms hätten Faulgase gebildet und den Sauerstoffpegel erheblich abgesenkt, erklärte Falk gestern. Die Faulgase hätten wegen der dicken Eisschicht nicht entweichen können, umgekehrt habe das Eis verhindert, dass Sauerstoff neu ins Wasser gelangte.
 
Laut Falk waren unter den toten Fischen vor allem kleinere Rotfedern und Rotaugen, aber auch Welse, Karpfen, Hechte, Barsche und ein Aal. Weitere Fische seien aus der Starre erwacht und inzwischen wieder ins Wasser zurück gekehrt.

Die Feuerwehr Lisdorf, für Wasserrettung zuständig und mit Überlebensanzügen ausgestattet, hat eine Pumpe installiert, die von einer Pumpe des NBS abgelöst wurde. Löcher wurden ins Eis geschlagen und die Fontaine in Gang gesetzt: so kam wieder Sauerstoff ins Wasser.

Insgesamt ist wohl von wenigstens 100 verendeten Fischen auszugehen. Auch jetzt noch, so Falk, fänden sich welche am Ufer des Altarms, soweit sie noch nicht von den Möwen gefressen worden seien. Auch diese restlichen toten Fische sammle der NBS auf. Wer der Stadt Hinweise auf verendete Tiere geben möchte, kann dies unter Tel. (06831) 443 211 oder 443 232 tun. we

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