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ESC: So feierten saarländische Fans beim Public Viewing in Reden

 Rund 250 treue Seelen haben sich am Samstag von 12,5 Grad und Dauerregen nicht abschrecken lassen und sind nach Landsweiler-Reden gepilgert, um bei der Party zum Eurovision Song Contest mitzufeiern und das deutsche Trio Elaiza anzufeuern. Gerechnet hatten die Veranstalter in Sängerin Elas Heimatgemeinde mit etwa 3000 Gästen. Entsprechend gut gerüstet war das Rote Kreuz auf dem Gelände des Erlebnisorts Reden, das Liegen, Defibrillator und Sauerstoffflaschen in Stellung brachte.

Mit 15 Kollegen war Ursula Baumann, stellvertretende Kreisbereitschaftsleiterin, um 19 Uhr vor Ort: „Lieber ein paar zu viel“, sagte sie. Früh dran waren auch Ministerpräsidentin Annegret Kramp- Karrenbauer (CDU) und Landrätin Cornelia Hoffmann-Bethscheider (SPD) im wetterfesten Open-Air-Look. Gut gelaunt verfolgten sie das Warm-up auf der Riesenleinwand. Viel Lob gab es für Ela und ihre Band: „Drei so junge Frauen, die so viel auf die Beine stellen“, und dann noch die Frontfrau aus Schiffweiler, „da kann man schon ziemlich stolz sein“, meinte Gisela Baltes. Aber auch der Veranstaltungsort, den seine Größe, die terrassenförmigen Treppen, die Industriekultur- Kulisse und das üppige Parkplatzangebot für weitere Events qualifiziert, kam gut an.

Ortszeit 20.15 Uhr: „Könnten Sie sich bitte unten dazustellen, gleich ist die ARD-Live-Schaltung zur Reeperbahn“, bat die freundliche Dame von der Gemeindeverwaltung die Pressevertreter, ihren halbwegs trockenen Pavillon zu verlassen, um wenigstens annähernd so etwas wie Masse vor die Kamera zu bekommen. Dass dann doch nur Elas Freundinnen-Club auf der Mini- Tribüne gefilmt wurde, ohne Kameraschwenk übers feiernde Volk, nahmen die Fans gelassen. Ihren Höhepunkt erlebte die Feier beim Auftritt von Eliza gegen 22 Uhr. Alles sang mit, jubelte, schwenkte nasse Fähnchen, prostete sich und der Leinwand zu. „Hat gut geklappt“, lobte Toni Diwersy, selbst eine Augenweide mit Deutschlandperücke, Vuvuzela und gelbem Poncho. Danach verjüngte sich die Festgemeinde fast minütlich – von der Menge und vom Alter her. Auch die lustige Truppe des Heiligenwalder Karnevalsvereins „Die Flitsch“ trat nasser Hosen wegen den Rückzug an. Kurz vor halb eins nahmen ganze 30 Fans stoisch das etwas enttäuschende Abschneiden der Schiffweiler Hoffnung zur Kenntnis. Schön war’s trotzdem. nig

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