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Eduardo Pedroza gewinnt Hauptrennen in Güdingen

»Ich kenne das Pferd schon von anderen Rennen. Deshalb war das auch meine Taktik«, sagte Pedroza mit einem breiten, karibischen Grinsen. (Symbolbild)

»Ich kenne das Pferd schon von anderen Rennen. Deshalb war das auch meine Taktik«, sagte Pedroza mit einem breiten, karibischen Grinsen. (Symbolbild)

Man hätte meinen können, Eduardo Pedroza hält sich in seinem ersten Rennen zurück, für sein großes Meisterstück im Hauptrennen des Tags der Saarwirtschaft auf der Güdinger Rennbahn. Mit einem Husarenritt gewann er den mit 11.000 Euro dotierten Mercedes-Benz-Preis des Saarlandes. „Das ist ein fantastisches Gefühl“, sagte der gebürtige Panamaer strahlend, nachdem er das Feld im fünften Rennen quasi von hinten aufgerollt hat. Auf „Dynamite Cat“, aus dem Stall Schmeer, ritt er nach einem fantastischen Endspurt als Erster über die Ziellinie, kurz vor Alexander Pietsch auf Baitsilair und Andrea Glomba auf Artilliro. Dabei hatte Pedroza einen mehr als miserablen Start erwischt, kam zunächst gar nicht aus der Startbox.

 gab aber zu: „Ein oder zwei Plätze weiter vorne wären nach dem Start schon gut gewesen.“ So musste er sich von ganz hinten am Feld vorbeikämpfen. „Heute hat man gesehen, dass Pedroza ein Weltklasse-Jockey ist“, sagte Werner Schmeer, Vorsitzender Galopprennsport des Rennclubs Saarbrücken. Nachdem er an der jubelnden Haupttribüne zurück zur Siegerehrung ritt, wurde deutlich, dass er nicht nur zu den besten, sondern auch zu den beliebtesten Jockeys gehört.

„Dieses Rennen“, meinte Schmeer überzeugt, „konnte man nur so gewinnen. Er musste die Stute die ganze Zeit zurückhalten“. Für Schmeer war der gestrige Donnerstag auf der Güdinger Rennbahn ein echter Feiertag. Nachdem bereits im dritten Rennen des Tages Alexander Pietsch auf „Pre Tax Profit“, aus dem Stall Saarbrücken gewann, folgte mit „Dynamite Cat“ aus dem Stall Schmeer der zweite Sieg. „Über zehn Jahre ist es her, dass eines unserer Pferde hier in Saarbrücken gewinnen konnte“, erklärte Schmeer strahlend. Denn der Stall Schmeer, der seit etwa 90 Jahren besteht, ist, wie die Stallgemeinschaft Saarbrücken ebenfalls von kleiner Art, „mit jeweils ein bis zwei Pferden“, betont er, „aber ‚Dynamite Cat’ macht einfach Spaß“. Dass an einem Tag gleich zwei Pferde ganz vorne ritten, „das ist ein überragendes Gefühl“, sagte Schmeer zufrieden.

Was auf mehrere Gründe zurückzuführen ist: Einerseit natürlich das Bilderbuchwetter, das wieder mehrere tausend Besucher nach Güdingen auf die Rennbahn lockte, sowie die Wettumsätze (des deutschlandweit einzigen Pferderennens an Maria Himmelfahrt) von über 110.000 Euro. Doch was wirklich hängengeblieben ist, war der Auftritt von Eduardo Pedroza und wie er auf den letzten Metern des fünften Rennens doch noch an all seinen Kontrahenten vorbeigeflogen ist.
 
Auf einen Blick
Ergebnisse des Renntags der Saarwirtschaft gestern auf der Rennbahn in Güdingen:
1. Galopprennen: Hana Muchova auf „Kaskador“; 2. Trabrennen: Sina Baruffolo mit „Always Alone“; 3. Galopprennen: Alexander Pietsch auf „Pre Tax Profit“; 4. Trabrennen: Sina Baruffolo mit „El Rappido“; 5. Galopprennen: Eduardo Pedroza auf „Dynamite Cat“; 6. Galopprennen: Fabian Xaver Weißmeier auf „Leila“; 7. Galopprennen: Lena Maria Mattes auf „Petit Filou“; 8. Galopprennen: Daniele Porcu auf „Registara“; 9. Trabrennen, Sina Baruffolo mit „Valentino As“; 10. Galopprennen: Daniele Porcu auf „Ibikus“. aub
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