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Ehrgeizige Pläne für die Johannesschule

So sieht der Entwurf für den Umbau zur Nachmittagsbetreuung inklusive Schülerbibliothek an der Erweiterten Realschule in Rohrbach aus.

So sieht der Entwurf für den Umbau zur Nachmittagsbetreuung inklusive Schülerbibliothek an der Erweiterten Realschule in Rohrbach aus.

Rohrbach. Die Kreisverwaltung ist derzeit dabei, zusammen mit einem örtlichen Architekturbüro die baulichen Weiterentwicklungspotenziale der Gebäude an der Erweiterten Realschule in Rohrbach zu untersuchen. Dabei geht es um den Umbau der ehemaligen Hausmeisterwohnung zur Nutzung durch die freiwillige Nachmittagsbetreuung und die Ganztagsklassen der Schule, ebenso um die Sanierung der Sporthalle, die momentan für erste wichtige Baumaßnahmen bereits gesperrt ist, als auch um den Abriss oder die Umbaumöglichkeiten des ehemaligen Hallenbades – ein Thema, das in Rohrbach stark diskutiert wird.

Erste Ergebnisse der Studie zeigen ein positives Bild, wie die Schule baulich zukunftsfähig entwickelt werden kann. Bereits jetzt lässt sich nach Mitteilung der Kreisverwaltung eindeutig zeigen, dass die ehemalige Hausmeisterwohnung für die Nachmittagsbetreuung und die Ganztagsklassen mit relativ wenig Aufwand optimal genutzt werden könne. Das Gebäude würde zusätzliche Betreuungs- und Differenzierungsräume erhalten einschließlich einer modernen Schülerbibliothek, in der auch am Nachmittag gearbeitet werden könnte.

Vorteil dieses Umbaus wäre, dass die bisherigen Räume im Schulgebäude sowie die dortige Cafeteria erhalten bleiben können, und die zusätzlichen Gruppen am Nachmittag und die beabsichtigten Funktionen im leer stehenden Hausmeisterhaus Platz finden könnten.



„Mit rund 350 000 Euro könnten wir baulich schon viel für die Verbesserung und die Erweiterung der Nachmittagsbetreuung erreichen“, blickt Landrat Lindemann in die Zukunft der Schule, die in diesem Jahr ihre Anmeldezahlen wegen des guten Nachmittagsangebotes bereits leicht steigern konnte. Wie der Landrat weiter mitteilte, sollen im Haushalt 2011 bereits Mittel zum Umbau zur Verfügung gestellt werden und auch schon erste Baumaßnahmen angegangen werden.

Im nächsten Jahr wolle man dann auch die Fassade der ehemaligen Wohnung sanieren und an das übrige Gebäude anpassen. Damit werde man sowohl das Ortsbild verschönern als auch die Schule zusätzlich von außen attraktiver gestalten. Neben der Nachmittagsbetreuung wird der Saarpfalz- Kreis sich auch dem Erhalt der Sporthalle widmen. Hier laufen bereist erste Maßnahmen um die Deckenstatik wieder ausreichend in den Griff zu bekommen. Die Halle wird voraussichtlich nach den Osterferien wieder für den Sportbetrieb öffnen können.

Die Studie weist eindeutig die Sanierungsfähigkeit der Halle nach, deren Grundbausubstanz in Ordnung sei. Nach der Wiederaufnahme des Sportbetriebes plant die Kreisverwaltung angesichts der finanziellen Belastungen erst in den kommenden Jahren weitere Sanierungsabschnitte an der Halle und dem Dach der Umkleideräume. Noch nicht ganz abgestimmt sei mit dem Kreistag der Umgang mit dem alten Hallenbad. Sicher ist, dass das Gebäude als Hallenbad keinesfalls mehr genutzt werden wird.



Die noch laufende Studie berechnet einerseits die Kosten für den Abriss des ehemaligen Hallenbades als auch andererseits die Kosten für einen Umbau des Gebäudes hin zu einem großen Mehrzweckraum für die Schule, der die alte, sanierungsbedürftige Aula der Schule im ehemaligen Grundschulgebäude ersetzen soll. Mit dieser Version der Nutzung des ehemaligen Hallenbades wäre das Gebäude zu erhalten und sicherlich auch sinnvoll zu nutzen, so die Studie. Wie diese angestrebte Nutzung und die dazu gehörenden tatsächlichen Kosten sich genau verhalten, werde momentan noch untersucht.

Es zeichne sich aber eine finanziell machbare Lösung ab, die der Schule zusätzliche Perspektiven für Gemeinschaftsveranstaltungen biete, berichtet die Kreisverwaltung. Möglicherweise sei der Umbau des Gebäudes nur „leicht“ teurer als dessen Abriss. red/cas
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