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Ein Zeichen für die Menschlichkeit

Der britische Spielfilm „Pride“ erzählt die wahre Geschichte eines ungewöhnlichen Streiks in den 1980ern, in dem sich Bergarbeiter und Schwule solidarisieren. Er läuft am Wochenende in der Kinowerkstatt St. Ingbert. Foto: Nicola Dove/Senator

Der britische Spielfilm „Pride“ erzählt die wahre Geschichte eines ungewöhnlichen Streiks in den 1980ern, in dem sich Bergarbeiter und Schwule solidarisieren. Er läuft am Wochenende in der Kinowerkstatt St. Ingbert. Foto: Nicola Dove/Senator

Es gilt Zeichen zu setzen, Zeichen für Toleranz, Mitmenschlichkeit und Solidarität. Dies angesichts der Ereignisse vergangenes Wochenende in Orlando, denen eine gegen diese Werte gerichtete Denkweise und Hetze eines „islamischen Staates“ zugrunde liegt. Die Kinowerkstatt in St. Ingbert zeigt und fordert zum Besuch auf von „Pride“ – einem auf realen Ereignissen beruhenden Spielfilm, der in wunderbarer Weise vermittelt, worauf es ankommt, um ein friedliches Zusammenleben zu fördern.

 

Der Film „Pride“ (England 2014) ist an diesem Samstag, 18. Juni, um 20 Uhr und am Montag, 20. Juni, um 20 Uhr zu sehen, erzählt die wahre Geschichte eines ungewöhnlichen Streiks in den 80ern, in dem sich Bergarbeiter und Schwule solidarisieren: 1984 beschließt eine Clique junger Gay-Aktivisten aus London, streikende Bergarbeiter zu unterstützen. Sie nennen sich „Lesbians and Gays Support the Miners“ (LGSM) – „Lesben und Schwule für Bergarbeiter “. Eine Begegnung der besonderen Art, der Kontrast könnte nicht schroffer sein. Hier die schrillen Paradiesvögel aus der City, dort die braven Provinzler. Es dauert, bis Berührungsängste überwunden sind, bis Jonathan mit seinem Discotanz-Hüftschwung die Herzen der Waliser Frauen erobert.

 

Im Kampf um die politische Sache entfalten sich die Charaktere, gewinnen Selbstbewusstsein, Selbstachtung, finden zur eigenen Stimme. Witz und Fantasie sind gefragt. Hetzt ein Boulevardblatt gegen das Bündnis von „Pits and Perverts“, von „Minenarbeitern und Perversen“, kontert LGMS mit der Organisation eines Benefiz-Konzerts in Londons Electric Ballroom unter dem Titel „Pits and Perverts“, bei dem unter anderem Bronski Beat auftreten.

 

Auf mehrfachen Wunsch kommt es an diesem Sonntag, 19. Juni, 18 Uhr, zur Wiederholung des inzwischen zum Kultfilm gewordenen „Das brandneue Testament“ (Belgien 2015) von Jaco Van Dormael.

 

Kleine Hexe in der Pubertät

„Bibi und Tina 3 – Jungs gegen Mädchen“, von der Kinderkinogruppe der Kinowerkstatt St. Ingbert ausgesucht, lief bereits letztes Wochenende mit großem Erfolg, auch an diesem Sonntag, 19. Juni, 14 Uhr, kann wieder mitgerappt und mitgesungen werden. Im dritten Teil der Verfilmung „Bibi und Tina“ entdecken die pubertierende Hexe Bibi Blocksberg (Lina Larissa Strahl) und ihre gleichaltrige Freundin Tina (Lisa-Marie Koroll) ihr Interesse an den Jungs.

kinowerkstatt.de

 

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