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Ein tierischer Unruhestifter: Marder ärgert Püttlinger Blumenfreunde

Marder, die an Auto-Kabeln knabbern oder als ungebetene Gäste in Speicher eingezogen sind und die Hausbewohner mit ihrem Geraschel und Getrappel um den Schlaf bringen – davon hat man ja schon öfter gehört. In Püttlingen-Bengesen scheint sich jetzt ein Marder auch noch als Randalierer zu betätigen: Anwohner der Kriechinger Straße berichten, dass sich ein Marder des Nachts schon wiederholt in Blumenbeeten ausgetobt und etliche Blumen vernichtet habe – womöglich, weil er dort mal bei seinen Streifzügen Beute gemacht hat? – Der Übeltäter wurde sogar schon gesehen, nachdem zwei Anwohner eigens abwechselnd Nachtwache gehalten hatten, um dem Blumenzerstörer auf die Spur zu kommen.

Doch was tun, gegen den Marderbefall? Es ist offenbar gar nicht so einfach, einen Marder wieder los zu werden, sagt auch Hans-Joachim Schmidt, der Vorsitzende des Nabu-Köllertal. Hausmittelchen, die gerne propagiert werden, scheinen jedenfalls kaum etwas zu nützen – wie Toilettensteine, deren Geruch den Marder angeblich vertreibe, oder laute Musik (was nachts im Freien ohnehin keine Option ist). Eine Möglichkeit wäre es, den Bau des Marders ausfindig zu machen und zu verschließen, so dass er sich einen neuen Unterschlupf besorgen muss – doch das ist leichter gesagt als getan (immerhin lässt sich derzeit als „heiße Spur“ Marderkot daran erkennen, dass er oft mit Kirschkernen durchsetzt ist). Letztlich bleibt noch die Lebendfalle, um das gefangene Tier – falls denn eines in die Falle gegangen ist – weit genug weg zu bringen, so dass es nicht mehr in sein altes Revier findet.

Eine Marder-Lebendfalle oder auch Durchgangs-Falle, besteht aus einer Art länglichem Drahtkorb. In der Mitte wird ein Köder auf den Auslöser gelegt (etwa ein Ei, ein Fischstückchen, Trockenobst oder Nüsse), geht das Tier hinein, klappen die „Türen“ an den beiden Enden zu – und dann geht's auf Reisen. Im Internet werden solche Fallen in Preisklassen zwischen 30 und 90 Euro angeboten.  
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