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Eine Chance für den Wurstmarkt

Nachrichten aus der Region Homburg.

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Im Detail entschied der Ausschuss gestern Folgendes: Es steht nur noch genau die Fläche am Marktplatz an der Wielandstraße zur Verfügung, die sich auch im Besitz der Gemeinde befindet. Nicht mehr Teil des Festgeländes ist damit der Parkplatz des Wasgau-Marktes. Unverändert bleibt die Wielandstraße selbst Ort der Wurstmarkt- Festmeile. Ausgeschlossen wurde ausdrücklich, den zukünftigen Betreiber finanziell über die bisher dem Männergesangverein 1848 Kirkel gewährten Sachleistungen hinaus zu unterstützen. Auch will man sich seitens der Gemeinde nicht über das Jahr 2014 hinaus festlegen. Vielmehr wird man die Ergebnisse eines möglichen 61. Kirkeler Wurstmarkts später im Jahr auswerten und dann eine erneute Entscheidung über die Zukunft fällen. Ebenfalls einstimmig sprach man sich für TOB-Events als Wunschveranstalter aus. Sollte der die Bedingungen nicht akzeptieren können, „dann bedeutet dies das Ende des Wurstmarktes“, so Frank John. Denn: Die beiden anderen verbliebenen Bewerber, so der Beschluss des Ausschusses, kommen bei einer Absage von TOB-Events nicht zum Zuge.

Der komplexen Entscheidung war eine sachliche Diskussion vorangegangen, in der alle Parteien grundsätzlich bekundeten, dem Wurstmarkt eine Zukunft geben zu wollen. Hans- Peter Schmitt (SPD) brachte die von allen akzeptierte Bedingung ein, nur noch gemeindeeigene Fläche zu nutzen. Schmitt sprach sich auch für TOBEvents als Wunsch-Betreiber aus und griff damit die Empfehlung von Andreas Kondziela (CDU) auf: Der hatte sich als stellvertretender Ortsratsvorsitzender von Kirkel-Neuhäusel gestern schriftlich für Bruch als neuen Betreiber des Wurstmarktes stark gemacht.

Für die CDU im Ausschuss mahnte Hans-Josef Regneri an, die Wünsche des Ortsrates Kirkel- Neuhäusel zu berücksichtigen. „Und von dort habe ich nicht gehört, dass man den Wurstmarkt nicht mehr veranstalten soll.“ Nun liegt die Entscheidung bei Thorsten Bruch. John: „Wir werden in die Nachverhandlung gehen und das Ergebnis spätestens anlässlich der nächsten Gemeinderats-Sitzung im April präsentieren.“

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