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Einmal die Seele baumeln lassen: Wanderung auf dem Warndt-Wald-Weg

Der Warndt-Wald-Weg hat sich zu einer Attraktion in Großrosseln entwickelt. Bürger kümmmern sich ehrenamtlich um die Pflege.

Der Warndt-Wald-Weg hat sich zu einer Attraktion in Großrosseln entwickelt. Bürger kümmmern sich ehrenamtlich um die Pflege.

Da steht „Premium“ drauf. Aber ist auch Premium drin? Jedenfalls: Ohne Schweiß keine schöne Aussicht! Die Wanderweisheit gilt auch für den Warndt-Wald-Weg. Nach dem Start in der Karlsbrunner Ortsmitte kommt der Kreislauf schnell in Schwung, der Pfad zum Meisenberg führt steil bergauf. Bevor man oben der offiziellen Route weiter zur Sprossmannsquelle folgt, lohnt es sich, den Warndt-Wald-Weg kurz zu verlassen und einen Abstecher nach links zu machen. Nach wenigen Minuten stößt der Wanderer an die Grenze des Forstgartens. Der herrliche Blick ins Tal lässt die Anstrengungen des Aufstiegs vergessen.

 

Die Limousin-Rinder des Landschaftspflegevereins Karlsbrunn fühlen sich auf dem Meisenberg ebenfalls sichtlich wohl. Der jüngste Spross ist bei unserem Besuch gerade mal zwei Wochen alt. „Die Tiere sind das ganze Jahr über hier oben auf dem Plateau“, berichtet der Vereinsvorsitzende Wilhelm Wagner. Ab November können sich die Rinder in den Laufstall zurückziehen.

 

Wegen des feuchten Wetters der letzten Wochen wird jetzt erst Heu gemacht. Aus der Luft beobachtet ein halbes Dutzend Milane die Mäharbeiten. Wo die Grashalme gekürzt sind, haben die Greifvögel freien Blick auf den Gabentisch der Natur. Mäuse, die sich jetzt nicht schleunigst aus dem Staub machen, werden leichte Beute für sie.

 

Zurück zum Premium-Wanderweg: Rund 15 Kilometer geht es über Stock und Stein. Fürstliche Jagd, Glasherstellung, Forstwirtschaft und Bergbau haben die Landschaft geprägt.

 

Die Naturfreunde sehen saftige Wiesen und Blätterdächer, die sich sanft über den Weg wölben. Schmetterlinge tanzen fröhlich in der Sonne, Vögel zwitschern, Bienen summen. Im nahen Dorf kräht ein Hahn.

 

Der idyllische Nikolausweiher, der Wildpark Karlsbrunn und die Aussichtsplattform über der Sandgrube bei Freyming gehören zu den Sehenswürdigkeiten. Nur Strecken, die abwechslungsreich und gut markiert sind, nicht über Asphalt führen, genügend Rastmöglichkeiten und schöne Aussichten bieten, dürfen sich Premium-Wanderweg nennen.

 

Der Warndt-Wald-Weg wurde als „mittel bis schwer“ eingestuft. Empfohlener Startpunkt ist der Parkplatz unterhalb des Karlsbrunner Jagdschlosses. Die Gehzeit beträgt 4,5 bis fünf Stunden, 386 Höhenmeter sind zu bewältigen. Es gibt zwei je 7,5 Kilometer lange Rundschleifen, genannt Ost- und Westschleife. Festes Schuhwerk wird empfohlen.

 

Von April bis Oktober bietet die Gemeinde Großrosseln jeden ersten Sonntag im Monat eine geführte Wanderung über den Warndt-Wald-Weg an. Am 7. August geht es mit Harald Schambil über die östliche Schleife. Treffpunkt ist um elf Uhr am Forstgarten Karlsbrunn. Die Wanderung ist kostenlos, am Ende findet jedoch eine Hutsammlung statt.

 

Anmeldung erbeten bei Nadia Haag im Großrosseler Rathaus unter Telefonnummer (0 68 98) 44 91 12.

 

 
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