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Einstimmig: Kramp-Karrenbauer weiter Chefin der Frauen-Union Saar

Annegret Kramp-Karrenbauer bleibt an der Spitze der Frauen-Union Saar.

Annegret Kramp-Karrenbauer bleibt an der Spitze der Frauen-Union Saar.

Saarbrücken. Annegret Kramp-Karrenbauer bleibt an der Spitze der Frauen-Union Saar. Mit 101 Ja-Stimmen bei 103 abgegebenen Stimmen wurde sie von den Delegierten am Samstag in Saarbrücken als Vorsitzende im Amt bestätigt. Die Ministerin für Arbeit, Familie, Soziales, Prävention und Sport führt nun bereits seit elf Jahren die Frauen in der Saar-CDU an. Stellvertreterinnen sind Alexandra Heinen, Kreisvorsitzende in Saarlouis und Andrea Hoffmann-Göritz, Kreisvorsitzende Saarbrücken-Land.

Einstimmig hatten die CDU-Frauen einen Leitantrag verabschiedet, der unter dem Motto „Politik für Frauen – Politik für die Zukunft“ steht. Unter anderem sollen frauenspezifische Themen und Sichtweisen ins Zentrum gerückt werden. „Frauenpolitik muss für eine Volkspartei selbstverständlich sein“, heißt es im Leitantrag. „Gleichberechtigung statt Almosen“, fordert die Frauen-Union. „Wir müssen den Platz einnehmen, der uns gebührt“, meinte Kramp-Karrenbauer und fügte hinzu: „Gleichberechtigung ist unser Recht.“

Zudem will sich die Frauen-Union in den nächsten Jahren dafür stark machen, Frauen gezielt zu fördern, sie zu ermutigen und sie fit zu machen für die Politik. Frauen, wüssten wie es um die Familie, Bildung und soziale Themen bestellt sei. „Wir machen den Lackmustest für die CDU, wir wissen, wie es vor Ort aussieht“, sagte Kramp-Karrenbauer. Sie forderte die Frauen auf, sich aktiv einzumischen, um nicht Gefahr zu laufen, Programme ohne Inhalte auf den Weg zu bringen.

Unterstützung bekamen die Christdemokratinnen von CDU-Generalsekretär Roland Theis. Er blickte zurück auf die Landtagswahl, bei der seine Partei 12 000 Wählerstimmen verloren hatte. Angst vor sozialem Abstieg, Armut im Alltag, Angst vor Altersarmut seien die größten Sorgen der Bürger und die CDU habe es hier nicht geschafft, die Wähler zu überzeugen. „Das Wahlergebnis alleine ist Grund genug, sich selbstkritisch zu hinterfragen, ob man noch auf dem richtigen Weg ist“, sagte Theis. Kritisch blickte Theis auch auf die Jamaika-Koalition. „Eine Koalition, die uns gezwungen hat, viele Kröten zu schlucken. Er ist sich jedoch sicher – wie Kramp-Karrenbauer auch – dass es keine Alternative gebe. Weder SPD noch die Linke seien in der Lage, Verantwortung zu übernehmen, argumentierte Theis.

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