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Eislaufbahn hinter Homburgs Rathaus macht Probleme

Das war selbst für die Verantwortlichen eine unerfreuliche Überraschung: Trotz Minustemperaturen fror die oberste Eisschicht auf der künstlich angelegten Fläche hinter dem Homburger Rathaus nicht richtig fest. Die Folge: Der geplante Start musste verschoben werden. Sonntagmittag konnte dann gefahren werden, am Montag wurde die Bahn erneut geschlossen.

Homburg. Manchmal reagiert die Natur so, wie es sich außer einigen versierten Eisexperten oder Physikern wohl wirklich niemand erklären kann. So geschehen bei der Homburger Eislaufbahn, die in diesem Winter im zweiten Jahr hinter dem Homburger Rathaus gefahrloses Schlittschuhlaufen ermöglichen soll. Nun läuft es allerdings diesmal etwas holprig, da unerwartete Probleme auftauchten. Eigentlich stimmte alles: Minustemperaturen im Rekordbereich, romantisches Winterwetter, aber als die Verantwortlichen am Samstag die Eisfläche begutachten wollten, war diese nicht richtig gefroren, unter der Oberfläche war's schlicht und ergreifend nass. Der Start wurde erst einmal verschoben.

In der vergangenen Woche seien zwei Mal dünne Wasserschichten auf die Fläche der Rollschuhbahn gegeben worden. "Über Nacht ist das jedes Mal gut durchgefroren", berichtet Stadtpresse-Sprecher Jürgen Kruthoff. Um die Eisschicht möglichst dick und schön glatt zu machen, sei dann am Freitagabend noch einmal Wasser darauf gegeben worden. Am Samstagmorgen waren die Feuerwehrleute, die hier ehrenamtlich agierten, so Kruthoff, überrascht. Die oberste Eisschicht war zwar gefroren, darunter habe es aber eine flüssige Schicht gegeben, bevor wieder das Tage zuvor bereits angefrorene Eis kam. "Es war wie eine Art Sandwich." Grund des Naturphänomens war wohl der Schneefall. Der habe sozusagen zwischen den Schichten mechanisch so gut isoliert, dass das Durchfrieren unmöglich wurde. Eislaufen war am Samstag ausgeschlossen, da man durch die obere Schicht immer wieder eingebrochen sei. Das brüchige Eis sei dann abgeräumt und erneut Wasser auf die Fläche gespritzt worden. "Von Samstag auf Sonntag habe das Festfrieren dann funktioniert. Ab Sonntag 14 Uhr sei es richtig los gegangenen. "Teilweise waren 40 bis 50 Personen gleichzeitig auf dem Eis."

Und das sollte eigentlich auch in den nächsten Tagen so weitergehen. Am Montagnachmittag gab es dann allerdings die nächste schlechte Nachricht. Das Eis sei zu weich, die ab 16 Uhr geplante Öffnung musste kurzfristig erneut abgesagt werden, teilte Kruthoff mit. Am Morgen und frühen Mittag habe sich das noch nicht abgezeichnet.

Wie es nun weitergehen wird, stand gestern Abend noch nicht fest. Darüber müsse morgen neu entschieden werden, unterstrich der Stadt-Pressesprecher gegenüber unserer Zeitung.

Auf einen Blick


Die Eisfläche liegt am Rande der Homburger Innenstadt in der Straße Am Stadtbad (hinter dem Rathaus, neben Aldi). Sie sollte eigentlich werktags ab 16 Uhr bis in die Abendstunden kostenlos zum Schlittschuh laufen zur Verfügung stehen. Auch eine Flutlichtanlage wurde aufgestellt. Gestemmt wird das Ganze von der Stadt Homburg, dem Eis- und Rollsportclub Homburg (ERC) und der Feuerwehr. Experten warnen nach wie vor dringend davor, die Weiher zu betreten. red
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