L365 Weiskirchen Richtung Nonnweiler Sitzerath Gefahr durch defektes Fahrzeug L 365, Vollsperrung für Fahrzeuge ab 7,5 Tonnen in der Ortsdurchfahrt Sitzerath, aufgrund eines liegengebliebenen Schwertransportes Für Fahrzeuge bis 7,5 Tonnen besteht keine Vollsperrung. (08:29)

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Elektro-Smarts flitzen durchs Saarland

Von SZ-Redakteur Thomas Sponticcia

Saarbrücken. In der Werkstatt des Smart-Centers Saarbrücken, das für das gesamte Saarland zuständig ist, lernen die Mechaniker gerade um. Sie beschäftigen sich mit allem, was beim Umgang mit Elektroautos zu beachten ist. Zwar bringt Daimler erste Mitte 2012 offiziell den Elektronik-Smart deutschlandweit an den Start. Doch das Saarland und das benachbarte Département Moselle inklusive dem Smart-Produktionswerk in Hambach sind schon 2011 in das Projekt eingebunden.

Die ersten von zunächst bis zu 100 Fahrzeugen werden in den kommenden Monaten in einer Testphase in Lothringen und auch an der Saar auf den Straßen zu sehen sein. „Wir wollen von Anfang an mit unserem Wissen dabei sein, wenn es darum geht, Elektroautos in der Region auf die Straßen zu bringen“, betont Uwe Conrad, Smart-Center-Manager in Saarbrücken. Das Center ist als eines der ersten jetzt bereits zertifiziert, um die Testfahrzeuge diesseits und jenseits der Grenze warten zu können. Man sei auch jederzeit in der Lage, an einem Pilotprojekt im Saarland teilzunehmen, wenn die Infrastruktur für die Autos zur Verfügung steht, also genug Ladestationen für die Batterien.

Nachfrage steigt

Conrad sieht in den Elektroautos die beste Möglichkeit, die Marktanteile von Smart zu erhöhen. Zumal in der Übergangsphase bis zum Elektroauto derzeit nur ein Modell angeboten wird. Allerdings entwickelten sich die Verkaufszahlen für 2011 bisher erfreulich.  Man sei deshalb optimistisch, die Verkaufszahlen des Vorjahres zu erreichen. Die Wirtschaftskrise sieht Conrad als weitgehend überwunden an. Die Nachfrage nach den Miniflitzern steige wieder. Der Elektrosmart sei für viele Zielgruppen geeignet. In der Anfangsphase werde vor allem daran gedacht, Unternehmen anzusprechen, die das Fahrzeug für ihren Fuhrpark nutzen können. Aber auch der Verkauf an Privatpersonen werde zunehmend attraktiv.



Das Testprojekt für den Elektrosmart wird jetzt schon immer konkreter. Aus Informationen des Generalrates im Département Moselle geht hervor, die Erprobung von Elektrofahrzeugen im Rahmen eines Testversuchs diene dazu, der Region eine starke wirtschaftliche Position zu sichern. Hier setze die französische Politik vor allem auf die Unterstützung durch Smart und Peugeot. Weitere Partner sollen hinzukommen. Begleitet werden sollen die Tests von einem starken Ausbau der Erneuerbaren Energien in der Testregion. Zudem sollen Arbeitsplätze in der regionalen Autoindustrie gesichert werden. Uwe Conrad sieht als Smart-Center-Manager Saarbrücken ideale Voraussetzungen hierfür gegeben. Denn auch Daimler habe inzwischen eindeutig erklärt, weiter zur Marke Smart zu stehen und diese weiter ausbauen zu wollen. Zudem herrsche in der regionalen Politik grenzüberschreitend Einigkeit darüber, die Elektromobilität fördern und weiter verbreiten zu wollen. Alle neuen Smart-Modelle, die ab 2012 auf den Markt kommen, werden auch in einer Elektrovariante zu haben sein.



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