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Elfte Kulturwoche der St.Wendeler Musikschule mit neuem Konzept

Nachrichten aus der Region St. Wendel.

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Diese Veranstaltungsreihe sprengt, so die Ansicht von Schulleiter Gernot Wirbel, in vielerlei Hinsicht den Rahmen der üblichen öffentlichen Auftritte der Musikschule. Zum Ersten muss, trotz der Tatsache, dass jede einzelne Veranstaltung ihre ganz persönliche Qualität und Aussagekraft und somit auch ihre Eigenständigkeit besitzt, die Kulturwoche als Gesamtkonzept betrachtet werden. Der Titel „Kontrapunkt“ weist darauf hin, dass alle Veranstaltungen einem gemeinsamen Thema untergeordnet sind. Alles was im weitesten Sinne mit diesem Thema in Zusammenhang gebracht werden kann, wird auf vielfältige Weise dargeboten, sagt dazu Wirbel.

Zwar spiele die Musik eine Hauptrolle, aber das Wort „Kultur“ solle ein Hinweis auf den interdisziplinären Aspekt der Programmgestaltung sein. Denn bei der Planung sei es eines der Ziele, eine möglichst breit gefächerte Auswahl verschiedener Musikstile, aber auch andere Kunstformen – wie in diesem Jahr dank der künstlerischen Partnerin Katja Henkel die Fotografie – anzubieten, sie programmatisch zu verknüpfen und somit Interaktionen entstehen zu lassen. Ein weiteres Ziel des Gesamtkonzeptes sei es auch, die verschiedenen, im Einzelnen sehr unterschiedlichen Veranstaltungen ebenfalls miteinander zu verbinden.

Ein anderer Grundstein für die Entwicklung des Gesamtkonzeptes, sei es in künstlerischer oder auch in organisatorischer Hinsicht, ist der Tatsache zu verdanken, dass der Musikschule mit der Kapelle des Hospitals ein idealer Aufführungsraum zur Verfügung steht, der somit ein weiterer roter Faden für das gesamte Programm darstellt.

Wirbel nennt aber auch den seiner Meinung nach wichtigsten Punkt der Kulturwoche: „Alle Ideen, Konzepte und die Organisation müssen mit Leben gefüllt und in die Tat umgesetzt werden.“ Es seien die Schüler und ihre Eltern, Lehrer, Angestellte aber auch Freunde und Bekannte der Musikschule, die in intensiver Zusammenarbeit die Kulturwoche entstehen ließen. Dazu Gernot Wirbel: „Jeder, der etwas Einblick in die Entwicklung und Umsetzung solcher Projekte besitzt, weiß, wie viel monatelange Arbeit in ein solches Projekt investiert werden muss.“ red

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