A8 Luxemburg Richtung Saarlouis Zwischen AS Perl-Borg und AS Merzig-Wellingen Gefahr durch defektes Fahrzeug (17:43)

A8

Priorität: Sehr dringend

15°C
Saarbrücken
weather-Saarbrücken
15°C
Saarbrücken
weather-Saarbrücken

Elmar Hubertus aus Urexweiler hat "Dickschde"

Namborn. Gestern am Spätnachmittag war die Frage „Wer hat de Dickschde?“ beantwortet. Im Namborner Ortsteil Gehweiler war die Saarlandmeisterschaft im Riesenkürbiszüchten zu Ende.

Das „dickste Ding“ mit 380 Kilogramm hatte Elmar Hubertus aus Urexweiler gezüchtet und war damit als Sieger aus dem Wettbewerb hervorgegangen. Den Saarlandrekord von 422,6 Kilogramm vom Vorjahr konnte er allerdings nicht knacken. „Dafür war das Wetter zu ungünstig. Im Mai und Juni war es zu trocken, der Juli war zu feucht und zu kühl“, begründete der Kürbiszüchter das für einen neuen Rekord zu niedrige Gewicht.

Im April hatte Elmar Hubertus mit dem Vorzüchten der Sorte „Dills Atlantic Giant“ auf der Fensterbank begonnen. Im Mai setzte er die Pflanzen ins Freiland. Gedüngt wurden sie in den folgenden Wochen mit insgesamt zehn Schubkarren Pferdemist. Bald stellte sich heraus, welcher Kürbis in Hubertus’ Garten das Rennen machen sollte. „In heißen Zeiten musste ich ihn täglich mit 100 Litern Wasser versorgen und ihm einen Sonnenschutz verpassen, damit seine Haut nicht austrocknet“, erzählte er. Hubertus war bei dem Wettbewerb in Gehweiler kein Unbekannter. Bereits 2007 und 2008 war er Landesmeister geworden, 2009 und 2010 jeweils Zweiter. Hinter dem Urexweiler belegte Jan Molter aus Neunkirchen mit 338,4 Kilogramm den zweiten Rang. Für die Kinder bis zwölf Jahre gab es einen eigenen Wettbewerb. Sieger wurde Michelle Martini aus Ballern mit ihrem 158,8-Kilogramm-Kürbis, gefolgt von Luisa Schröck aus Furschweiler (125 Kilogramm) und Kevin Kühne aus Gehweiler (108,9 Kilogramm). Die Erwachsenen bekamen für die besten Platzierungen Geldpreise, die Kinder Spielsachen.

„Dass der Rekord vom Vorjahr diesmal eingestellt würde, war nicht zu erwarten“, resümierte der Vorsitzende des Vereins „Dicke Dinger“, Carsten Becker. „Kürbisse brauchen vor allem Wärme, und die war in der entscheidenden Wachstumsphase nicht vorhanden.“ Das Wetter war wohl auch der Grund dafür, warum in diesem Jahr nur 22 Züchter gegenüber 32 im Vorjahr am Wettbewerb teilnahmen. gtr

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein