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Elterninitiative sieht Schulen gefährdet

Saarbrücken. Die Landeselterninitiative für Bildung befürchtet weiterhin, dass Schulstandorte im Land gefährdet seien. Ihre Sorge: das neue Schulordnungsgesetz enthält begleitend zur geplanten Verfassungsänderung weiterhin eine Aussage über die notwendige Klassenzahl pro Stufe und nicht, wie von Minister Klaus Kessler (Grüne) in Aussicht gestellt, eine Mindestzahl an Schülern als Voraussetzung für den Betrieb einer Schule.

Aus dem Ministerium hieß es dazu, dass „man die Verfassungsänderung alleine behandeln wollte“. Bei der Elterninitiative, die sich 2004 als Reaktion auf Grundschulschließungen gegründet hat, ruft das wenig Vertrauen hervor.

„Das legt den Verdacht nahe, dass man nur eine Standortdiskussion vermeiden will“, sagte der Sprecher der Initiative, Bernhard Strube. Die Landeselterinitiative legte der SZ Berechnungen auf der Basis von Erhebungen des Bildungsministeriums vor, wonach im Schuljahr 2012/ 13 viele Schulen nicht mehr die erforderliche Klassenzahl in einer Stufe erreichen würden.

Von den Erweiterten Realschulen (ERS), die 2012/13 mit den Gesamt- zu Gemeinschaftsschulen verschmelzen werden, seien dann 33 nicht mehr dauerhaft dreizügig. Bei einer erforderlichen Schülerzahl von 300 – Strube stützt sich hier auf Aussagen Kesslers während einer Diskussion – wären es 15 ERS.

Fünf Jahre später seien es insgesamt 25. Bei den Grundschulen seien bereits ab dem nächsten Schuljahr 21 nicht mehr dauerhaft zweizügig. Die Initiative hat zudem ab 2012/13 ein Plus an Lehrern an den Gemeinschaftsschulen errechnet, wenn die Klassengröße im Schnitt bei 26 Schüler liegt. Strube: „Dann wären 350 Lehrerstellen verfügbar.“ Er befürchtet auch hier Einsparungen. pg
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