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Elversberger ärgert Schwalbe von Pinola

Elversberg. Die Köpfe der Spieler hingen am gestrigen Donnerstagmorgen immer noch ganz tief, als das Auslaufen im Stadion an der Kaiserlinde begann. Elf Stunden nach der 0:3-Niederlage gegen den Bundesligisten 1. FC Nürnberg in der zweiten Runde des DFB-Pokals war beim Fußball-Regionallisten Regeneration und Massage angesagt. Doch die Gedanken waren immer noch beim Pokalaus. „Wir hatten aus dem Spiel keine Torchance zugelassen und haben durch drei Standardsituationen verloren. Das ist einfach nur nervig“, sagte Torhüter Matthias Kuhn, der beim 0:1 durch Julian Schieber nicht gut aussah. „Der Ball kommt in das erste Drittel des Fünf-Meter-Raumes und war stramm geschossen. Das ist schwer für den Tormann. Wenn ich raus gehe, kann ich Schieber behindern, komme aber sicher nicht an den Ball“, analysierte Kuhn.
Trainer Günter Erhardt regte sich währenddessen noch über den zweiten Gegentreffer, ein verwandelter Foulelfmeter von Javier Pinola, auf. „Das war kein Elfmeter. Das war eine Schwalbe im Oktober. Vielleicht wären wir wieder zurückgekommen“, sagt der Trainer, der dennoch ein positives Resümee zieht. „Das Aus ist bitter, doch wir haben viel erreicht. Wir waren in der zweiten Runde des DFB-Pokals. Das war für den ganzen Verein und für die Fans ein tolles Erlebnis. Ab Morgen muss unsere Konzentration dem nächsten Ligaspiel gelten“, sagte Erhardt weiter.
Am Sonntag, 14 Uhr empfängt die SVE den Wuppertaler SV an der Kaiserlinde. Nach fünf Spielen ohne Sieg in einem Pflichtspiel möchte die SVE vor eigenem Publikum wieder einen Dreier landen. Dabei wird Mittelfeldspieler Thorsten Reiß der Mannschaft aber nicht zur Verfügung stehen. Der Leistungsträger hat sich im Pokalspiel eine Oberschenkelzerrung zugezogen. „Ich kann nicht spielen, aber ich hoffe, die Jungs kriegen das hin. Der DFB-Pokal war ein positives Erlebnis, das müssen wir mit in die Liga nehmen“, sagte Reiß. Bis zu seiner Auswechslung hatte es Reiß mit Mike Frantz, dem Saarbrücker in Diensten des FCN zu tun. „Das ist was ganz anderes als die Gegner in der Regionalliga. Man merkt den Unterschied deutlich. Aber es hat Spaß gemacht“, erklärte Reiß. 


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