L151 Wadern Richtung Weiskirchen Zwischen Weiskirchen und Landesgrenze Gefahr durch umgestürzte Bäume, Vollsperrung bis 24.01.2018 08:00 Uhr, die Situation dauert voraussichtlich noch mindestens 4 Stunden an (20.01.2018, 23:28)

L151

Priorität: Sehr dringend

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Emma“ blieb ruhiger „als befürchtet

Orkan Emma zeigte deutlich die Problematik der Wetterwarndienste auf: Die Wetterkarten am Freitag deuteten auf ein sehr starkes Orkantief hin, das in seiner Stärke und Zerstörungskraft dem Orkan Kyrill vom Januar 2007 hätte gleichen können. Folglich musste vor dem Schlimmsten gewarnt werden. Nun ist der Orkan nicht ganz so brutal über uns hinweg gezogen, und die Wetterwarndienste müssen sich teilweise Kritik für überzogene Warnungen anhören. Andererseits muss man bedenken, dass eine zu lasche Warnung sicherlich mehr Opfer zur Folge gehabt hätte, auch wenn sie der tatsächlichen Wetterentwicklung entsprochen hätte. Insbesondere die Warnung vor Aufenthalten im Wald, die bei Sturm - und Orkanböen lebensgefährlich sein können (eines der Todesopfer wurde im Wald von einer Fichte erschlagen), war auf jeden Fall richtig und wichtig und sollte auch in Zukunft bei aufziehenden Stürmen ausgesprochen werden.

Emma ist nun Geschichte. Der März möchte den Februar (deutlich zu mild, leicht zu nass, Gott sei Dank zu sonnig) vergessen machen. Demnach könnte es in dieser Woche vor allem im Hochwald ab und zu etwas Schnee oder Schneeregen geben, örtlich kann sich eventuell auch eine Schneedecke ausbilden. Das ist auch die letzte Chance dieses Winters, danach sollte er endgültig dem Frühling Platz machen. Aber geschwind! Merzig-Wadern. Einen Kollaps hat ein Rentner aus Honzrath erlitten, als eine Sturmböe kurz vor zehn am Samstagmorgen das Dach seines Hauses abgedeckt hatte. Das teilte die Merziger Polizei gestern mit. Der alleinstehende Senior wurde zur stationären Behandlung in die SHG-Klinik in Merzig transportiert. Polizisten bewachten das Haus des Mannes, bis die Verwandtschaft zur Stelle war. Orkantief Emma bescherte der PI Merzig, der Waderner Polizei, den Löschbezirken aus der Region und dem Technischen Hilfswerk einen Großkampftag. Ob in Merzig, Beckingen, Mettlach, Wadern oder Weiskirchen: Böen knickten Bäume um, rissen Verkehrsschilder um und deckten Häuser ab. Insgesamt 16 Meldungen registrierten die Polizisten allein zwischen kurz nach sieben in der Frühe bis 13.30 Uhr. Der erste Alarm ging um 7.13 Uhr ein.

Während „Emma“ draußen wütete, stand in der Kreiseinsatzzentrale das Telefon nicht still. „Zum ersten Einsatz mussten wir kurz nach sieben ausrücken, zum letzten kurz vor 18 Uhr“, zog Horst Heckel, Mitarbeiter und Feuerwehrmann aus Merzig, am Sonntagmorgen Bilanz.

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