Saarland: In Homburg-Jägersburg ist die Saar-Pfalz-Straße in Höhe der Hausnummer 45 voll gesperrt auf Grund eines Verkehrsunfalls. (19:14)

Priorität: Sehr dringend

3°C
Saarbrücken
weather-Saarbrücken
3°C
Saarbrücken
weather-Saarbrücken

Ende der Cannabis-Prohibition

Bernie Sanders ist damit der erste Präsidentschaftskandidat, der sich so frei zu diesem Thema äußert und auch in gewisser Weise seine Wählerschaft riskiert. Normalerweise äußern sich viele Politiker während ihrer Kandidatur nicht zu einem Thema wie Cannabis, um gewisse Anhänger nicht zu verlieren. Aber Bernie Sanders geht einen Weg, der ihn zum Außenseiter und Liebling gleichermaßen macht: er positioniert sich ganz direkt und sagt "ja” zu Cannabis.

 

Sanders ist für eine staatliche Regulierung von Cannabis, so wie es mit Alkohol und Tabak auch schon passiert. Dabei ist seine politische Haltung keine, die aus einer medizinischen Sicht stammt. Für Sanders hat das Verbot von Cannabis etwas mit Rassismus und Menschenrechten zu tun. Er ist der Meinung, dass das Cannabisverbot schon zu viele Menschen ins Gefängnis gebracht hat oder einen Vermerk auf das polizeiliche Führungszeugnis. Für viele US-Bürger ist das bereits ein Versprechen auf die ewige Arbeitslosigkeit und Schwierigkeit, sich in das normale Leben wieder einzugliedern. In den USA werden laut Sanders 80$ Milliarden an Steuergeldern für den Knast ausgegeben - eine unglaubliche Zahl, die er loswerden will.

 

In den USA werden viele Menschen schon wegen kleiner Mengen festgenommen und so ihre Zukunft stark eingeschränkt. Es muss auch kein Wille zum Dealen da sein, damit das passiert. Die Anti-Drogen-Haltung der amerikanischen Gesetze führt also vielmehr dazu, mit Furcht und Terror die Nutzer dieser verhältnismäßig harmlosen Drogen abzuschrecken und Exempel zu statuieren, statt wirklich die zentralen Verkaufsstellen oder eigentlichen Suchtprobleme zu verhindern.

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein