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Endlich: 1. FCS siegt 2:0 gegen Babelsberg!

Dieter Weller wehrt sich gegen Aussagen von Präsident Paul Borgard.

Dieter Weller wehrt sich gegen Aussagen von Präsident Paul Borgard.

Saarbrücken. Das Lachen ist zum 1. FC Saarbrücken zurückgekehrt. Nach dem 2:0 (1:0)-Erfolg des Fußball-Drittligisten beim SV Babelsberg am Samstag herrschte beim sonntäglichen Auslaufen beste Stimmung. „Das war natürlich eine Erleichterung für alle“, sagte FCS-Trainer Jürgen Luginger, „wir mussten so lange auf einen Dreier warten. Endlich haben wir uns mal selbst belohnt.“

Wieder Tor nicht gegeben

Eine „Belohnung“ gab es auch für Zeugwart Rüdiger Schmitt. Alexander Otto und Marc Lerandy seiften ihn im Ludwigspark mit einer schönen Ladung Schnee ein. Am Samstag in Babelsberg sorgten die beiden dafür, dass der FCS-Sieg in trockene Tücher kam, denn sowohl Otto als auch Lerandy klärten in der Schlussphase für den bereits geschlagenen Torwart Enver Marina auf der Linie. „Das war vielleicht das Glück, das uns in den letzten Spielen manchmal fehlte“, sagte Luginger, „die Initialzündung für unser Spiel war sicher das nicht gegebene Tor.“

Nach 19 Minuten hatte Manuel Zeitz einen Freistoß von Nico Zimmermann ins Tor geköpft. Schiedsrichter Eduard Beitinger wollte dabei aber Marcus Mann im Abseits gesehen haben – wieder einmal eine knappe Schiedsrichterentscheidung gegen die Blau-Schwarzen. 120 Sekunden später beendete Mann selbst jede Diskussion darüber. Nach Freistoß Zimmermann war der Kapitän mit dem Kopf zur Stelle und besorgte das 1:0 (21.).

„Der Trainer hat uns optimal auf den Gegner eingestellt“, erzählte Maik Schutzbach, „wir haben sehr gut gestanden und kaum etwas zugelassen.“ Der Ex-Offenbacher saß wie in den vergangenen Wochen zunächst auf der Ersatzbank. Doch schon am Mittwoch hatte Trainer Luginger die Idee, den Verteidiger im Mittelfeld einzusetzen: „Maik hat das Tempo und einen guten Schuss. Das hat er im Training angedeutet.“

Ein Ende, dasnicht hätte schöner sein können

Schutzbach kam für Zimmermann acht Minuten vor dem Ende, das für ihn und den FCS nicht hätte schöner sein können. Nach einem Befreiungsschlag von Lerandy reagierte Schutzbach am schnellsten und besorgte von der Strafraumgrenze aus der Drehung den 2:0-Endstand (90.). „Ich schieße ja nicht so oft ein Tor, darum war es natürlich ein geiles Gefühl“, sagte Schutzbach, an dem die Wochen als Ersatzsoueker natürlich nicht spurlos vorbei gegangen sind: „Vor allem war es eine Erlösung für uns alle. Denn in unserer Situation zählt nur die Mannschaft, da ist es egal, wer das Tor schießt.“

Der FCS hat die Abstiegsränge zunächst einmal wieder verlassen. Der Kampf um den Klassenverbleib geht weiter – aber endlich wieder mit einem Lachen in den Gesichtern.

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