A8 Neunkirchen Richtung Saarlouis Zwischen AS Heusweiler und AS Schwalbach/Schwarzenholz Unfall, Richtungsfahrbahn gesperrt, Stau für Spezialfahrzeuge, die Situation dauert voraussichtlich noch den ganzen Tag lang an , Ableitung ab AS Heusweiler - Rückstau bis Kreuz Saarbrücken (19.09.2017, 23:52)

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Ensdorfer freuen sich über "hohe Promi-Dichte"

Ensdorf. Nur mal so spekuliert: Zwei aus Ensdorf stammende Prominente bei 6600 Einwohnern, das entspricht proportional ganz grob ungefähr 25 000 Prominenten in ganz Deutschland mit seinen rund 82 Millionen Einwohnern. 25 000 Leute, die so bekannt sind wie Peter Altmaier, der Bundesumweltminister, und Elisabeth Brück, neue Kommissarin der ARD-Serie „Tatort?“. So viele gibt es nicht. Ensdorf hat also eine extrem hohe Promi-Dichte. Der Politiker, der für erneuerbare Energie kämpft, die Tatort-Kommissarin, die gegen kriminelle Energie kämpft. Beide stammen aus Ensdorf, aufgewachsen im Schatten von Bergbau und Kraftwerk.

Brück wird natürlich erst richtig prominent, denn ihr erster Tatort läuft am Sonntag, 27. Januar, 20.15 Uhr. Alle Tatort- Kommissarinnen dürfen als prominent gelten. „Melinda“ heißt der erste Fall des neuen Tatort-Duos von der Saar mit Kriminalhauptkommissar Jens Stellbrink (Devid Striesow) und eben Lisa Marx (Elisabeth Brück).

Brücks und Altmaiers Elternhäuser liegen ein paar hundert Meter Luftlinie auseinander. Beide gingen zuerst in Ensdorf zur Schule, dann in Saarlouis. Brück, heute 40, arbeitete danach als Schauwerbegestalterin zunächst bei Pieper in Saarlouis. Altmaier, heute 54, studierte nach der Bundeswehr Jura in Saarbrücken. Viele Ensdorfer freuen sich über diese Karrieren. Jonas Röhlen, 18, Schüler: „Ich bin stolz darauf, dass es diese beiden Ensdorfer so weit gebracht haben und sich auch mit ihrer Heimat identifizieren.“

Und Andrea Röttgerding, 46, Inhaberin eines Fitnessstudios: „Ich glaube, dass die Beiden bodenständig geblieben sind und sich mit ihrer Gemeinde verbunden fühlen. Auf den neuen Tatort freue ich mich schon sehr.“ Maria Focht, 83: „Die Beiden sind ein ganz klares Plus für unsere Gemeinde. Ich werde mir auf jeden Fall den Tatort am 27. Januar ansehen.“ Julian Korte, ein 20- jähriger Zerspanungsmechaniker, fragt sich, „ob Frau Brück auch ein bisschen Ensdorfer Dialekt in den Tatort bringt. Ich habe als Ensdorfer zu den Beiden einen ganz anderen Bezug, wenn ich sie im TV sehe.“

Hartwin Faust, 55, der Bürgermeister der Gemeinde, findet es „schön, dass solche Persönlichkeiten ein positives Image unserer Gemeinde transportieren.“ Pragmatischer drückt Karin Bordin, 57, ihre Sympathie aus. Sie ist Friseurmeisterin und „würde beiden gerne mal eine schicke Frisur machen. Obwohl, bei Herrn Altmaier hätte ich da nicht so viel zu tun.“

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