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Ensheim: Großeinsatz nach Granatenfund

Fundstelle: der Kartoffelacker. Bereits am Dienstagnachmittag trugen sie die gefährliche Munition zu Hendrik nach Hause und deponierten sie in einer Streusalztonne. Hendriks Mutter Annette Jost(46): "Wir haben uns gedacht, dass es sich um eine Waffe handelt. Es sah aus wie eine Gewehrpatrone, nur größer." Annette Jost alarmierte gestern Morgen, einen Tag nach dem gefährlichen Fund, die Saarbrücker Feuerwehr. Die Mutter: "Ich wollte wissen, was zu tun ist. Dann kamen die, als wollten sie ein Waffenlager ausheben."

Peter Riga, Pressesprecher des Landeskriminalamtes (LKA) in Saarbrücken: "Gegen neun Uhr ging bei uns der Alarm ein." Sofort machte sich der LKA -Kampfmittelbeseitigungsdienst auf den Weg nach Ensheim in die Straße Am Lehberg. Dort fanden die Experten die 60 Millimeter lange Wurfgranate, die die deutsche Wehrmacht (Armee) im Zweiten Weltkrieg eingesetzt hatte, um feindliche Panzer zu knacken.

Der Blindgänger wurde in einem Spezialbehälter weggebracht, die von der Feuerwehr gesperrte Straße kurz danach wieder freigegeben. Jetzt soll der Sprengsatz kontrolliert gezündet werden, um ihn unschädlich zu machen.

Wie gefährlich sind solche Blindgänger? Riga: "In diesem Fall hätte bei unsachgemäßer Handhabung eine Gefahr ausgehen können, sagen die Experten vom Kampfmittelbeseitigungsdienst." Die Waffe hätte beispielsweise hochgehen können, wenn sie auf den Boden gefallen wäre. Darum warnt Riga davor, solche Fundstücke anzufassen, geschweige denn mitzunehmen. Riga: "In jedem Fall sofort die Polizei informieren!"
Matthias Zimmermann
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