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Entspannung durch Pilgern: Jakobsweg führt jetzt auch durchs Saarland

Speyer/Hornbach. Gerade rechtzeitig zum Compostellanischen Jahr wird die lang ersehnte Teilstrecke zwischen Speyer und Metz geschlossen und eine entsprechende Wanderkarte herausgegeben. Ausgangspunkt der Karte ist das ehemalige Kloster Hornbach in der Pfalz. Von dort hat der Pilger die Wahl zwischen Nord- oder Süd-Route. Folgt er der Nord-Route, gelangt er nach Blieskastel und Saarbrücken. Wählt er die südliche Strecke, wandert er durch Teile des Saar-Pfalz-Kreises nach Saargemünd. Beide Wege treffen sich hinter Forbach und führen von dort weiter nach St. Avold und Metz.

Die Karte ist nicht nur Wegweiser. „Die Wanderer können erleben, wie ein alter Kulturraum und die Großregion zusammenwachsen, und die französische Kultur erfahren. Erreicht wird das durch die Hilfe von Hinweisen auf historische Besonderheiten am Weg“, erklärte Birgit Grauvogel, Geschäftsführerin der Tourismuszentrale Saar. Mittelalterliche Spuren und die erholsame Natur seien am besten zu Fuß zu erkunden. Der immer stärker werdende Trend zum „Jakobspilgern“ stelle auch einen nicht unerheblichen wirtschaftspolitischen Faktor dar, betonte Peter Gillo, Regionalverbandsdirektor von Saarbrücken. „Der Umsatz durch den Pilgertourismus trägt zur Förderung von Wander-, Freizeit- und Städtetourismus bei.“ Für Wanderfreunde, die nicht den ganzen Weg zurücklegen wollen und sich für die Geschichte und Kultur der Wegumgebung im Zusammenhang mit dem Jakobsweg interessieren, bietet Peter Lupp, Leiter des Projektteams „Jakobsweg-Wanderkarte“, geführte Wanderungen an. „Bei einer solchen Wanderführung steht das Erfahren der Kultur und der Kunsthistorie umliegender Kirchen und Kapellen neben dem Auf-dem-Weg-sein im Vordergrund“, betont Lupp. Das Entschleunigen, Verweilen und Naturerleben seien aber mindestens genauso wichtig. 
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