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Enttäuschend: Saarland Hurricanes verlieren erstes Saison-Heimspiel

Mit 0:7 haben die Saarland Hurricanes ihr erstes Heimspiel verloren.

Mit 0:7 haben die Saarland Hurricanes ihr erstes Heimspiel verloren.

Saarbrücken. Das war so nicht geplant. Eigentlich wollten die Saarland Hurricanes ihren Fans am vergangenen Samstag zur Heimpremiere 2010 zwei Punkte und zahlreiche Touchdowns schenken. Von einem „Pflichtsieg vor dem eigenen Publikum“ war gar die Rede. Daraus wurde aber nichts. Der Football-Zweitligist unterlag den Rhein-Neckar Bandits in einem wenig unterhaltsamen Spiel vor 350 Zuschauern im Ludwigspark mit 0:7 (0:0).

Nach dem deutlichen 37:0-Erfolg zum Saisonauftakt bei Aufsteiger Hanau Hornets eine Woche vorher sitzt die Enttäuschung tief – vor allem über die Leistung der Offensive. „Eigentlich haben wir gut losgelegt und waren auch oft kurz vor deren Endzone. Das ist dann wie beim Fußball: Es gibt so Tage, an denen kriegt man den Ball einfach nicht über die Linie“, sagte ein sichtlich gefrusteter Nicolas Hell nach dem Spiel.

Kein Rezept gegen gegnerische Verteidigungslinie

Sein Cheftrainer Thorsten Scherer pflichtete dem Passfänger bei und übernahm die volle Verantwortung für diese Niederlage: „Die Jacke der Niederlage ziehe ich mir an. Die Spieler können nichts dafür, die haben nur gemacht, was ich ihnen gesagt habe. Ich habe heute einfach kein Rezept gegen deren Verteidigungslinie gefunden.“ Dass seine Mannschaft aufgrund des deutlichen Sieges in Hanau mit der falschen Einstellung zu Werke ging, glaubte Scherer nicht: „Ich habe den Jungs während der Woche schon klar gemacht, dass die Bandits ein anderes Kaliber sind als Hanau. Ich denke schon, dass sie das richtig einschätzen konnten.“

Den Gegner richtig eingeschätzt und richtig gut gespielt hat an diesem Tag die Defensivlinie der Hurricanes. Ihr Trainer Franz Klein konnte sich über die Leistung angesichts der Niederlage aber nur bedingt freuen: „Wir haben eigentlich nur einmal geschlafen und dadurch eine Aktion zugelassen. Leider haben die das sofort bestraft“, sagte Klein kurz nach Abpfiff der Partie und ergänzte: „Das ärgert mich jetzt noch die nächsten drei Tage. So ein Glückstreffer hätte einfach uns gelingen sollen, dann hätten wir das Spiel gewonnen.“

Viele Gelegenheiten verpasst


GGelegenheit zu punkten elegenheit zu punkten hatten die Canes – und zwar schon vor der Halbzeit in Person von Holger Neumann. Der sonst so sichere Kicker verschoss gleich drei Mal aus dem Feld und verpasste damit neun Punkte aus so genannten „field goals“. Stattdessen gelang den Gästen unmittelbar nach Wiederanpfiff die Führung. Ein Pass von Thomas Wright auf Thomas Wagner konnte von den Canes nicht unterbunden werden und führte zum Touchdown. Die Bandits sicherten sich durch Alexander Serpi auch den Zusatzpunkt und stellten somit schon früh in der Partie den 7:0-Endstand her.

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