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Erfolglos untersucht: Spezialfirma hatte Bombe in Zweibrücken übersehen

Zweibrücken. Sträucher und Bäume wurden gerodet, Erde abgetragen und die Fläche eingeebnet. Die Firma Wolf & Sofsky ist seit Februar in verschiedenen Abschnitten dabei, das Gelände der früheren Zweibrücker Stadtgärtnerei baureif zu machen (wir berichteten). Auf einen Teil des 9000 Quadratmeter großen Geländes kommt ein neuer Kindergarten. Der Rest ist für Wohnbebauung.

Zur Baureifmachung gehörte auch eine Untersuchung nach Bomben im Boden, informiert auf Merkur -Anfrage Thorsten Sefrin, zuständiger Bauleiter der Firma Wolf & Sofsky. „Das machen wir aber nicht selbst. Das lassen wir immer von einem Fachunternehmen machen.“ Nach der Rodung der Fläche habe die Firma das große Gelände in Planfelder unterteilt und jedes Feld mit einem speziellen Gerät abgefahren, erläutert Sefrin. „Die haben ihre Sache ordentlich gemacht“, betont Sefrin.

Die bei den weiteren Erdarbeiten am 12. August entdeckte Fünf-Zentner-Bombe hat die Firma nicht aufgespürt. Für Sefrin kann das nachvollziehen: „Die Bombe lag über drei Meter unter der Erde.“ Bei den Untersuchungen könnten die eingesetzten Geräte nur in eine bestimmte Tiefe Ergebnisse liefern. Nur mit Sonden, die in den Boden eingelassen werden, könnte man in der Tiefe etwas finden. Das wäre aufwendiger und auch nicht ganz sicher.

In dem Gebiet habe man drei Verdachtsflächen gehabt.  Doch in allen drei Punkten sei keine Bombe gewesen, sondern nur „Metallschrott“.



Nach Aussage von Sefrin und dem Leiter des städtischen Bauamts, Gebhard Morscher, benötige man für eine solche Untersuchung auf Bomben Spezialgeräte. Zudem brauche ein Mitarbeiter dafür auch eine „spezielle Ausbildung und Spezialkenntnisse“, um die Bodenproben durchzuführen, fügt Morscher hinzu. Deshalb sei es im Zweibrücker Bauamt nie ein Thema gewesen, die Spezialgeräte anzuschaffen, betont der Bauamtsleiter.
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