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Erkrankungswelle sorgt für Bettenmangel in Kliniken

Der kalte Winter sorgt für eine Krankheitswelle und für Betten-Engpässe in Saar-Kliniken: Patienten müssen teils in entferntere Krankenhäusern zugeteilt werden. Die Caritas-Trägergesellschaft Saarbrücken (cts) sprach gestern von einer in allen saarländischen Krankenhäusern bestehenden „Sonderlage“.

Man befinde sich seit etwa einer Woche in einer „heißen Phase“, bestätigte der Sprecher des Zweckverbands für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Saar (ZRF), Lukas Hoor. Landesweit hätten allerdings nicht ganze Krankenhäuser , sondern nur einzelne Abteilungen wie die Innere Medizin und die Kardiologie Engpässe. Dabei handele es sich um eine „saisonbedingte Erhöhung“. Mehrfach am Tag werde das System der Rettungsleitstelle des ZRF aktualisiert. Daher wüssten die Retter, wo noch Betten frei seien. Schon vor dem Transport sei klar, in welche Klinik der Patient komme. Hoor unterstrich, dass alle Patienten eine Erstversorgung erhielten. Derzeit teils geringfügig längere Fahrtzeiten hole man durch eine „schnellere innerklinische Versorgung“ wieder heraus, ergänzte der ärztliche Leiter des Rettungsdienstes des Saarlandes, Thomas Schlechtriemen. Sei eine Klinik voll, würden insbesondere Intensivpatienten oft trotzdem zugewiesen. Derzeit kämen so vorübergehend auch mal „vier Personen in ein Dreibettzimmer“ und einzelne Patienten „auf den Flur“. Schlechtriemen unterstich aber, dass es keinerlei Auswirkungen auf die Qualität der medizinischen Versorgung gäbe.

Grund für den Bettenmangel sei die durchgängig hohe Auslastung der Krankenhäuser von 90 bis 95 Prozent. In kalten Wintern wie diesem käme es automatisch zu Engpässen, da die Zahl der Einweisungen die Kapazitäten der Kliniken übersteige.
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