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Ermittler: Das Phantom hat Kontakte ins Saarland

Die Gesuchte, die auch Phantom genannt wird, hat „engere Bezugspunkte“, also Kontakte, ins Saarland. Bei sechs Mordfällen in Idar-Oberstein (1993), Freiburg (2001), Heilbronn, Heppenheim (Ermordung von drei Georgiern im Januar 2008) und dem Tod einer Frau im Oktober 2008 bei Weinsberg wurde DNA-Material des Phantoms an den Tatorten entdeckt. Und sie hat möglicherweise albanische Wurzeln.

Im Saarland hinterließ sie ihren genetischen Fingerabdruck bei mehreren Einbrüchen zwischen Oktober 2006 und März 2008 sowie bei einem Raubüberfall im Saarhölzbacher Anglerheim im Mai 2008. Kriminaloberkommissar Harry Eisenbarth, Chef der Sonderermittlungsgruppe : „Es zieht die Frau zumindest immer wieder hier in die Region.“ Insgesamt wurde ihr DNA-Material an 38 Tatorten im Saar-Lor-Lux-Raum, in Heilbronn, Freiburg und Österreich sichergestellt.

300.000 Euro Belohnung sind für Hinweise ausgesetzt, die zur Ergreifung der Frau führen. Eine solch hohe Summe war im Saarland nach Angaben von LKA-Sprecher Peter Riga noch nie ausgelobt. Die Erfolg versprechendsten Spuren auf die mutmaßliche Polizistenmörderin kommt derzeit aus dem Saarland. Deshalb arbeiten vier Ermittler der Heilbronner Sonderkommission Parkplatz im Saar-LKA.

In Metz hatten die Fahnder eine Gruppe ausgehoben, die Diebesgut besaß, das aus Einbrüchen im Saarland stammt, bei denen das Phantom mit von der Partie war. Zwei Männer (26, 33) wurden von den Franzosen ausgeliefert. Im Saarland kamen sie wieder auf freien Fuß. Die beiden Franzosen waren „kooperativ“, heißt es im LKA. Beobachter gehen davon aus, dass die beiden Hinweise auf ihre Mittäter gegeben haben. Dies erklärt vielleicht den Optimismus von Oberkommissar Eisenbarth. Er ist zuversichtlich, das Phantom dingfest zu machen, sagt aber: „Wir brauchen Geduld und Zeit.“ szn/dög



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