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Ermittler überführen mutmaßlichen Internet-Kriminellen

Ermittlungen der Dezernate Wirtschaftskriminalität und Cybercrime (Internet-Kriminalität) des Landespolizeipräsidiums haben auf die Spur eines mutmaßlichen Betrügers geführt, der für seine betrügerischen Machenschaften über Monate das Internet genutzt und einen Gesamtschaden von über 100.000 Euro verursacht haben soll. Bei der Durchsuchung seiner Wohnung in Kleinblittersdorf am Montag vergangener Woche seien „zahlreiche Beweismittel“ gefunden worden, teilte die Polizei gestern mit. Der Arbeitslose sei ins Gefängnis Saarbrücken gebracht worden.
Die Ermittler kamen ihm demnach durch Hinweise anderer Polizeibehörden auf die Schliche. Im Frühjahr 2013 informierten die Bundespolizei Rostock und die Kripo Görlitz die Saarbrücker Kollegen über einen bis dato unbekannten Verdächtigen aus dem Raum Saarbrücken. Dieser war bereits 2010 wegen Computerstraftaten zu einer Freiheitsstrafe verurteilt worden, hieß es.
Bei den Ermittlungen fanden die Kriminalisten demnach heraus, dass sich der mutmaßliche Betrüger auf drei verschiedenen Taten spezialisiert hatte: In mehr als 500 Fällen kaufte er übers Internet mit weiteren Mittätern Bahn-Tickets, die er mit gestohlenen Kreditkartendaten bezahlte. Ebenso beglich er Rechnungen bei Internet-Versandhäusern. Die Waren, meist Elektronikartikel, bot er selbst zum Kauf an. Die im Voraus bezahlten Waren kamen nie bei den Kunden an. Zudem rief der Mann oder dessen Mittäter mit den Kundendaten eines Telekommunikations-Anbieters gebührenpflichtige 0900-Servicerufnummern an, die er zuvor selbst bei Mehrwertdienstanbietern angemietet hatte.
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