L125 Neunkirchen Richtung Saarbrücken-Johannisbrücke Kreuzung Neunkirchen-Sinnerthal Vollsperrung, Bauarbeiten bis 01.05.2018, eine Umleitung ist eingerichtet Die Sperrung erfolgt aufgrund von Sanierungsarbeiten am Brückenbauwerk und der Fahrbahn im Bereich "Plättches Dohle" (18.04.2017, 10:58)

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Erste Schlappe für den FCS im Streit gegen Bayern

München. Diese Erfahrung musste gestern der 1. FC Saarbrücken machen. Mit der gesamten Führungsriege waren die Blau-Schwarzen nach München zur Verhandlung gegen den FC Bayern gereist. Aufgeboten hatte der FCS neben Präsident Horst Hinschberger auch Vize Harald Ebertz, Schatzmeister Dieter Weller und Geschäftsführer Thomas Heil. Angeführt wurden sie von FCS-Anwalt Holger Kröninger. Der Rekordmeister spielte mit der dritten Garnitur, schickte nur Chef-Justiziar Michael Gerlinger samt Rechtsbeistand Gerhard Riedl. Und das reichte anscheinend vollkommen aus. In nur 14 Minuten war das Treffen beendet – mit einem wenig Erfolg versprechenden Ende für die Saarländer.

:: Andreas Fellhauer

Der Vorsitzende Richter: „Es erscheint zweifelhaft, ob die Klage zulässig ist.“ Verklagen will der FCS den FCB auf Schadensersatz. Die Bayern hatten in der Regionalliga-Saison 2006/2007 den Kameruner Louis Ngwat-Mahop (21) eingesetzt. Er hatte sich aber seine Spielberechtigung mit einem gefälschten Pass quasi ergaunert. In jener Saison stieg der FCS ab. München hielt die Klasse – und meldete seinen falschen Spieler erst nach Ablauf der Saison beim DFB, nach eigenem Bekunden, weil man erst dann davon erfahren habe. Hätten sich die Bayern früher gemeldet, wären die Punkte aller Spiele, in denen Ngwat-Mahop eingesetzt wurde, aberkannt worden: Bayern wäre abgestiegen, nicht Saarbrücken.

Im Kern geht es nun um die Frage, ob Vereine gegenüber anderen Vereinen nach Saisonende Schadensersatz verlangen dürfen. FCS-Anwalt Kröninger: „Ich bin enttäuscht, dass das Gericht den tatsächlichen Ablauf, wie es zur Spielberechtigung gekommen ist, außen vor gelassen hat.“ Die Entscheidung, ob die Klage zugelassen wird, fällt am 6. März. szn/bie
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