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"Es läuft alles nach Plan": SVE siegt an der Kaiserlinde

Trotz Dauerregens wollten 2800 Zuschauer den ersten Auftritt der SV Elversberg in der Baustelle Kaiserlinde sehen.

Trotz Dauerregens wollten 2800 Zuschauer den ersten Auftritt der SV Elversberg in der Baustelle Kaiserlinde sehen.

  Das erste richtige Heimspiel im teilweise umgebauten Stadion an der Kaiserlinde. 2800 Zuschauer und der fünfte Sieg im sechsten Spiel in der 3. Fußball-Liga: Bei der SV Elversberg läuft es derzeit an fast allen Stellen rund. „Natürlich fühlt es sich gut an. Aber wir sind immer noch auf dem Weg, uns etwas aufzubauen und professioneller zu werden – mehr nicht“, sagte Dominik Holzer, Präsident der SVE, nach dem 1:0 gegen Zweitliga-Absteiger MSV Duisburg.

„Wir wollen natürlich den Klassenverbleib schaffen. Aber wir werden unabhängig davon das Stadion Schritt für Schritt umbauen. Zunächst die Tribünen hinter den beiden Geraden, dann die Tribünen hinter den Toren.  “, erzählte Holzer weiter.

Pläne sind in Elversberg derzeit in. Trainer Dietmar Hirsch erarbeitet sich mit seinem Trainerstab für jeden Gegner einen neuen Plan – auch am vergangenen Samstag gegen den MSV Duisburg. Der Plan ging zwar nicht richtig auf, doch am Ende gewann die SVE trotzdem mit 1:0. „Wir wollten anders spielen, haben aber nur schleppend in die Partie gefunden und nicht das umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. Das ärgert mich“, sagte Hirsch: „Natürlich freue ich mich über den Sieg, aber er war glücklich. r.“

 

Bei strömendem Regen gab es nach vier Minuten den ersten Rückschlag. SVE-Außenverteidiger Chris Wolf musste mit einer Bänderverletzung im Sprunggelenk ausgewechselt werden. Für ihn kam Marcel Schug. Duisburg hatte zunächst mehr vom Spiel und in der 40. Minute auch die größte Chance in der ersten Halbzeit. Kingsley Onuegbu kam nach einem Freistoß fünf Meter vor dem SVE-Tor mit dem Oberschenkel an den Ball, doch die Kugel segelte zwei Meter neben das Tor.

Nach dem Seitenwechsel spielte die SVE besser. Salif Cissé (56.) und Lukas Billick (60.) vergaben zwei gute Kopfball-Möglichkeiten. In der 76. Minute legte sich Milad Salem den Ball 25 Meter vor dem MSV-Tor für einen Freistoß zurecht, nahm vier Schritte Anlauf, schoss. Der Ball setzte einen Meter vor dem Tor tückisch auf – 1:0 für die SVE. Duisburgs Torhüter Michael Ratajczak sah bei seiner Abwehraktion nicht gut aus.

„Von mir aus kann der ein oder andere sagen, dass unser Sieg glücklich ist. Aber wir haben 90 Minuten Vollgas gegeben und haben 1:0 gewonnen“, sagte Salem. Glücklich vielleicht deshalb, weil Marcel Schug Duisburgs Stürmer Patrick Zoundi eine Minute vor Schluss im Strafraum foulte, Schiedsrichter Jonas Weickenmeier aber keinen Elfmeter pfiff. Oder weil MSV-Kapitän Branimir Bajic Sekunden vor Schluss völlig frei aus fünf Metern über das Tor schoss. „Am Ende muss man sich Glück auch erarbeiten“, sagte SVE-Kapitän Timo Wenzel.

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