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Evangelische Kirche auf der Püttlinger Ritterstraße

Nachrichten aus der Region Saarbrücken.

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Ritterstraße. Als ständiger Vertreter des Superintendenten wird Pfarrer Professor Joachim Conrad die letzte Predigt  in der  evangelischen Kirche auf der Püttlinger Ritterstraße halten. „Die Kirchengemeinde hat schon vor Jahren die Gemeinde immer wieder unterrichtet, dass es finanzielle Engpässe gibt. Der neue Pfarrer, Michael Hilka, hat beispielsweise nur noch eine 50- Prozent-Stelle in der Gemeinde. Er arbeitet noch zu 25 Prozent in der Kirchengemeinde Burbach mit“, schreibt Pfarrer Conrad und schildert: „Auf der Ritterstraße leben rund 300 Evangelische, die seit den 1880er Jahren von der Kirchengemeinde Kölln nach Altenkessel gepfarrt worden sind. Das war damals wegen der Bergmannspfade sinnvoll, weil man über sie bequem die Lutherkirche in Altenkessel erreichen konnte.“ Ab 1931 wurden dann Gottesdienste in der Schule gehalten. Und schließlich wurde 1949/50 die Auferstehungskirche gebaut. Auf der Internetseite der Stadt Püttlingen erfährt man zudem, dass die kleine Kirche 1989 ihre Glocke erhielt, die ursprünglich im Schlafhaus Altenkessel, später in der evangelischen Schule Hengstwaldstraße Dienst tat.

Evangelische Gottesdienste auf der Ritterstraße werden künftig einmal im Monat im Pfarrheim von St. Bonifatius angeboten, das wurde bereits mit dem katholischen Pfarrer Hans Maria Thul abgesprochen. Auch seien jeden Samstagabend im Gemeindezentrum in der Pickardstraße evangelische Gottesdienste geplant. Im Gottesdienst zur Entwidmung der Kirche singt der Männerchor. Nach der Predigt werden die liturgischen Gerätschaften wie Bibel, Leuchter, Kelche und Altartuch aus der Kirche getragen. Pfarrer Conrad: „Es ist ein schmerzlicher Abschied für viele, aber die meisten verstehen die Notwendigkeit.“

Soweit bekannt, bleibt die Auferstehungskirche in ihrer Form erhalten, der Käufer denke daran, den Raum für Ausstellungszwecke zu nutzen. mr

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