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Evangelische Kirche begrüßt jüdisches Mahnmal in Saarbrücken

Auf dem Rabbiner-Rülf-Platz wurden die ersten Stelen - noch durch Holzkisten geschützt - aufgestellt.

Auf dem Rabbiner-Rülf-Platz wurden die ersten Stelen - noch durch Holzkisten geschützt - aufgestellt.

„Das Vergessen schadet unserem Volk, nicht das Erinnern“, sagte der Superintendent des evangelischen Kirchenkreises Saar-West, Christian Weyer im Vorfeld der Eröffnung des Rabbiner-Rülf-Platzes und des Mahnmals „Der unterbrochene Wald“ in Saarbrücken. Die Erinnerung an die Verbrechen an saarländische Juden bleibe ein wichtiger Teil des Bewusstseins des Landes.

Der Theologe begrüßte es, dass der Erinnerungsort in der Stadtmitte der Landeshauptstadt liegen werde. Hier habe früher die Synagoge gestanden. „Heute lebt die jüdische Gemeinde – Gott sei Dank – wieder mitten in Saarbrücken.“ Die Erinnerung an das, was den Juden angetan wurde, gehöre mitten ins Leben, mitten in die Stadt. Das Denkmal werde auch in Zukunft vor Rassismus warnen.

Die offizielle Einweihung des Platzes mit dem Denkmal ist für den 12. November geplant. Nach dem Entwurf des Darmstädter Künstlers Ariel Auslender „Der unterbrochene Wald“ werden auf der neuen Freitreppe zur Saar und auf dem Rabbiner-Rülf-Platz 40 bronzene Baumstämme aufgestellt. Die Skulpturengruppe aus 1,10 Meter hohen Baumstümpfen steht nach Angaben des Künstlers für Erinnerung, Verlust und brutal gekappte Tradition. epd
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