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Ex-Saarbrücker will mit dem FCK jubeln

Vor der Saison ist der Verteidiger von Zweitliga-Absteiger Kickers Offenbach zum Regionalligisten 1. FC Kaiserslautern II gewechselt. Hornig: "Ich hatte mit dem Thema Profi-Fußball abgeschlossen. Der Grundgedanke beim Wechsel nach Lautern war, mein Studium abzuschließen." Das Ziel hieß Gymnasiallehrer für Geografie und Sport. Doch es kam ganz anders. Nach sechs Spielen holte Chef-Trainer Milan Sasic (50) den Blondschopf in den Zweitliga-Kader.


Mit dem 1. FC Saarbrücken (2007) und Offenbach (2008) war Hornig zwei Mal nacheinander abgestiegen. Nun kann er in einer Saison sowohl mit dem FCK II - Tabellenführer in der Regionalliga - als auch mit den Profis - Rang zwei in Liga zwei - aufsteigen. Das macht Mut: "Für mich ist es momentan wie ein Traum. Ich genieße jeden Tag." Die Freude über das Hoch lässt ihn die vergangenen Tiefschläge aber nicht vergessen: "In Offenbach hatte ich eine schwere Zeit, war lange verletzt. Im Fußball kann sich alles von heute auf morgen ändern. Das habe ich aus dieser Zeit mitgenommen."

Mit dem FCS, wo er von 2005 bis 2007 spielte, verbindet Hornig viel Positives: "In der Stadt hat es mir gut gefallen. Die Leute waren supernett." Dass seine Freundin Janda (21) aus Neunkirchen stammt, war ein zusätzlicher Punkt, der Hornig beinahe zur Rückkehr zum FCS verleitet hätte: "Vor der Saison wollten die mich haben. Ich denke, ich hatte mir dort einen guten Ruf erarbeitet. Ich hatte wirklich überlegt, ob ich zurück gehe."

Zu Gründen für den Absturz des FCS bis in die Oberliga sagt Hornig: "Man hatte den ein oder anderen Vorteil, wenn man beim richtigen Spielerberater war." Kommunikationsprobleme zwischen deutschen Spielern und dem französischen Block in der Mannschaft seien dem Erfolg nicht zuträglich gewesen. Konkret: "Es ist unglücklich, wenn es einen Berater gibt, der den Großteil der Spieler unter Vertrag hat."

Wichtiger ist dem Linksfuß nun aber der Erfolg seines Clubs, dem er nach Ende seines Amateur-Vertrags im Juni treu bleiben möchte: "Beim FCK einen Profi-Vertrag zu unterschreiben, das ist mein Traum und mein Ziel." Einen Lehrer Hornig wird es dann wohl so schnell nicht geben.
szn/aw

Streit ums Geld und ein Nationalspieler


Und wieder geht es beim FCK ums Geld: Vorstandschef Stefan Kuntz (46) hat bestätigt, dass der Verein in der dritten Saison nacheinander bei der stadteigenen Stadiongesellschaft eine Mietminderung für das Fritz-Walter-Stadion in Höhe von 1,4 Millionen Euro beantragt. Die Miete würde von 3,2 auf 1,8 Millionen Euro sinken. Der FCK begründet dies mit der Finanzlage des Clubs. 1,8 Millionen Euro beträgt das Minus im abgelaufenen Geschäftsjahr. Schon die letzte Mietminderung war umstritten, da das Minus bei der Miete von der Stadt getragen wird. Das Ansinnen, die Miete auch bei einem Aufstieg nicht zu erhöhen, wird im Stadtrat kritisiert.

Gute Nachrichten gibt es dagegen für den FCK-Spieler Aimen Demai (26, Foto) aus Tunesien. Der Verband hat ihn am 11. Februar für das Freundschaftsspiel gegen die Auswahl der Niederlande nominiert. Der Mittelfeldspieler bestreitet gegen das Oranje-Team sein erstes Länderspiel für die Nordafrikaner.

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