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Exodus startet mit neuer Leitung durch

Das neue Team des Café Exodus (von l. nach r.): Hannan Chalabi, Nora Blindauer und der neue Leiter Maximilian Schmitt.

Das neue Team des Café Exodus (von l. nach r.): Hannan Chalabi, Nora Blindauer und der neue Leiter Maximilian Schmitt.

Das Jugendkulturcafé Exodus in Saarbrücken hat einen neuen Leiter: Maximilian Schmitt wird ab 1. Februar die Stelle übernehmen. Nach dem Tod des bisherigen Leiters, Martin Bauer, war die Stelle über ein Jahr lang unbesetzt.

„Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe und die Begegnungen mit den Exoduslern und den vielen Kooperationspartnern“, sagte Schmitt. Als Erstes will er das Café genau kennenlernen: „Was läuft? Was ist da?“, sind für ihn die wichtigsten Fragen zu Beginn seiner Arbeit. Er wolle vor allem „das, was von den Jugendlichen selbst getragen wird, unterstützen und fortführen“. Sein Ziel, so erklärt der 31-Jährige: „Dass das Exodus ein Ort bleibt, wo Jugendliche mitbestimmen können und wo sie sich selbst kulturell und politisch entwickeln können.“ Zusammen mit Hannan Chalabi, der pädagogischen Fachkraft des Café Exodus, und Nora Blindauer, die gerade ein FSJ dort macht, fühlt sich Schmitt in seiner neuen Aufgabe auch durch die Synode des Bistums Triers bestärkt: „Die Synode will, dass die Kirche die Leute da aufsucht, wo sie sind und mit ihnen zusammenarbeitet. Genau das macht das Café Exodus im Nauwieser Viertel.“ Der neue Leiter sieht das Café auch als Ort, an dem Lebens- und Glaubensfragen diskutiert werden können. „Wir sind Kirche, ohne dass man an das klassische Bild von Kirche denkt.“

Aber Schmitt weiß, dass sich das Exodus auch verändern muss. Die Bedingungen in der Jugendarbeit und die Arbeit mit Jugendlichen haben sich in den vergangenen Jahren verändert. „Wir im Café Exodus stehen vor der Aufgabe, zu schauen, welche Konsequenzen das für unsere Arbeit hat“, sagt Schmitt. Welche neuen Möglichkeiten sich dadurch in Zukunft ergeben, will der neue Leiter in den kommenden Monaten zusammen mit dem Team und den Jugendlichen erarbeiten.

Schmitt hat Praktische Theologie an der katholischen Hochschule in Mainz studiert, und zuvor eine Ausbildung zum Erzieher an der Katholischen Fachschule für Sozialpädagogik Saarbrücken gemacht. Zuletzt war er für viereinhalb Jahre in der Pfarreiengemeinschaft Kleinblittersdorf als Gemeindereferent tätig. Dort hat er bereits viel mit Jugendlichen zusammengearbeitet.

„Ich habe versucht, die Jugendbetreuer der verschiedenen Orte zusammenzubringen“, berichtet er über die Arbeit in der noch jungen Pfarreiengemeinschaft. Dadurch seien vor allem für die Messdiener neue Angebote entstanden. Aber auch bei der Vorbereitung auf die Firmung arbeitete Schmitt viel mit jungen Menschen. „Die Betreuer, mit denen ich bei der Firmvorbereitung zusammenarbeite, sind auch erst zwischen 16 und Anfang 20.“

cafe-exodus.de

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