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Explosion! Granate per Post verschickt

Saarbrücken. Nicht zum ersten Mal ermittelt die Kriminalpolizei gegen ein 36-jähriger Mann aus dem Kreis Merzig. Bereits in den Jahren 2006 und 2008 hätten sich Ermittler des Landeskriminalamt (LKA) aufgrund Verstößen gegen das Waffengesetz mit dem Kaufmann aus Brotdorf beschäftigt, so das LKA in einer Pressemitteilung.

Seit Jahren betreibe der Beschuldigte über das Internet einen Handel mit militärischen Teilen, wobei er auch immer wieder Munitionsteile an seine Kunden verkauft worden seien. Nach Angaben des LKA kam es bei einem Kunden des 36-Jährigen aus Bayern Anfang September zu einer Explosion. Er hatte eine französische Leuchtmine von dem 36-Jährigen per Post zugeschickt bekommen. Beim Auspacken und Hantieren explodierte der Sprengkörper und verletzte den Bayer schwer an den Händen.

Angeblich handelte es sich bei der Leuchtmine um eine so genannte Dekogranate. Wie es zu der Detonation kam, stehe derzeit noch nicht fest, so das LKA. Die Beamten fanden jedoch heraus, dass der Verkäufer eine weitere Mine nach Nordrhein-Westfalen geschickt hatte. Diese Granate wurde von der dort zuständigen Dienststelle sichergestellt und noch vor Ort gesprengt.

In der Wohnung des Brotdorfers fanden die Ermittler unter anderem zwei elektronische Minen, eine Übungsgranate, zwei Leuchtminen, vier 20 Millimeter Granaten, drei Zünder und sechs verschiedene Antipersonenminen. Die meisten dieser Gegenstände zeigten Spuren von Bearbeitungen, so dass weiter technische Untersuchungen notwendig sind. Gegen den Beschuldigte wurde erneut ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts von Verstößen gegen das Sprengstoffgesetz eingeleitet. red






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