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Explosion in Völklingen: Neue Infos

Völklingen. Ein Toter, ein total zerstörtes Haus und Sachschaden in der Nachbarschaft – das ist die Bilanz einer Gasexplosion, die sich am Mittwochvormittag im Völklinger Stadtteil Heidstock ereignet hat. Kurz nach neun Uhr hatte die gewaltige Explosion die Menschen in der Umgebung aufgeschreckt und die Front des Einfamilienhauses weggeblasen. Zwei Personen seien im betroffenen Haus gemeldet gewesen, so Polizeisprecher Stephan Laßotta. Die Frau sei nicht im Haus gewesen und werde gerade von Notfallseelsorgern betreut, so der Sprecher der Landespolizeidirektion. Über den Aufenthaltsort des Mannes sei nichts bekannt.

Allerdings lag die Vermutung nahe, dass es sich bei der  in den Trümmern gefundene Leiche um den Bewohner handeln muss, der 39 Jahre alt war. „Befragungen der Nachbarschaft haben allerdings keine Anhaltspunkte dafür ergeben, dass sich noch weitere Personen im Haus aufgehalten haben“, so Laßottas Kollege, Hauptkommissar Horst Peter Schäfer. Später stellte sich heraus, dass auch noch ein Hund im Haus verschüttet war, der leicht verletzt geborgen wurde. Rund um das Unglückshaus ist noch einiges an Sachschaden entstanden, Nachbarn wurden offenbar nicht verletzt. Vier geparkte Autos und einige Glasscheiben der Nachbarhäuser wurden von umher fliegenden Trümmern beschädigt.

Das direkt an das Unglückshaus grenzende Wohnhaus wurde vorsorglich ebenso wie die nahe Grundschule evakuiert. Behinderungen gab es auch im Straßenverkehr in Völklingen-Heidstock.  Die Polizei hatte das Gebiet großräumig abgesperrt und so war auch ein Teil der Hauptdurchfahrtsstraße, der Gerhardstraße, zeitweise voll gesperrt.



Wie es zu dem Unglück gekommen ist, muss erst noch ermittelt werden. Das explodierte Gas muss nicht zwangsläufig aus dem Hausanschluss geströmt sein, weil der Bewohner auch in Flaschen gefülltes Campinggas verwendet hat, wie zwei unversehrte rote Gasflaschen an der unbeschädigten Rückseite des Hauses zeigen. al

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