L365 Nonnweiler Richtung Weiskirchen Zwischen Wadrill und Steinberg Gefahr durch Gegenstände auf der Fahrbahn (totes Tier) (10:44)

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Explosion in Völklingen: Soko sucht in Ruine nach Spuren

Völklingen. Einen Tag nach der Explosion im Völklinger Stadtteil Heidstock ist nichts mehr, wie es war. Die Stimmung ist bedrückt. Nur noch selten gehen die Anwohner vor die Tür, wenn sich dort wieder was tut. Und wenn, schauen sie kurz, schütteln kurz den Kopf und gehen wieder in ihre Wohnung. Verständlich, denn die Straße war zwar lange Zeit von der Polizei gesperrt, dennoch hatten die Leute eine Menge Rummel vor den Haustüren.



Das Dach der Hausruine ist von ein paar Balken abgestützt. Dennoch gehen die Polizisten, die in der Ruine auf Spurensuche gehen, vorsichtig vor. Noch immer bestehe Einsturzgefahr, heißt es. Vor neugierigen Blicken von außen in das Haus schützen ein paar Bauzäune, die mit olivfarbener Folie bespannt sind. Das 17-köpfige Polizeikommando trägt den Namen „Trümmer“.

Informationen über seine Arbeitsergebnisse dringen nur spärlich nach außen. Der in den Trümmern gefundene Tote war tatsächlich der 39-jährige Eigentümer des Hauses, Olaf B.. Das steht nach der Obduktion am Mittwochabend fest. Was sich am Mittwochmorgen gegen neun Uhr in dem jetzt zerstörten Einfamilienhaus abgespielt hat, ist weiter ungewiss.

Die Polizei stellt sogar wieder in Zweifel, dass Gas die Ursache für das Unglück gewesen sein muss. Die 36-jährige Mitbewohnerin des Verunglückten habe am Mittwoch einen Nervenzusammenbruch erlitten und sei lange von Notfallseelsorgern betreut worden, informiert der Sprecher der Landespolizeidirektion, Stephan Laßotta, auf Nachfrage der SZ.

Über ihren Verbleib könne er keine Angaben machen, er berichtet lediglich, sie habe nicht stationär in ein Krankenhaus aufgenommen werden müssen. Ob das stark beschädigte Haus abgerissen werden muss, sei ebenfalls noch ungewiss. Bis die Arbeit der Spurensicherung abgeschlossen ist, kann es noch dauern.

Denn es liege im Ermessensspielraum des Staatsanwaltes, eventuell noch ein externes Unternehmen mit der Untersuchung des Unglücks zu beauftragen. „Dann würden die Untersuchungen noch einmal von vorne beginnen“, sagt der Polizeisprecher. al
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