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FC Homburg erwartet heute die Reserve des 1. FC Köln

„Wir wollen und müssen die drei Punkte holen“, sagt Nico Müller. Der Verteidiger des FC Homburg bringt es auf den Punkt. Denn in bisher sieben Partien spielte der FCH vier mal Remis. Das bringt den Aufsteiger auf Grund zweier Heimpleiten nicht wirklich voran.

Homburg. Für einen Aufsteiger, dessen Saisonziel der Klassenerhalt ist, ist ein Unentschieden auswärts nicht schlecht. Vier Mal musste der FC Homburg in die Fußball-Regionalliga West bisher auswärts ran. Ebenso oft gab's eine Punkteteilung. Trotzdem will bei Nico Müller keine Freude aufkommen. „Vier Spiele auswärts, vier Mal unentschieden – hört sich nicht schlecht an“, sagt der Verteidiger. Er fügt aber hinzu: „Wenn man zu Hause immer gewinnt. Wir haben aber zwei Niederlagen.“ Die gab es gegen Schalke II (1:2) und die SV Elversberg (0:2), die beiden führenden Clubs in der Tabelle.



„Es kommt immer drauf an, wie die Unentschieden zu Stande kommen“, sagt Müller, der am Dienstag 21. Geburtstag feierte. Er meint zum Beispiel das 1:1 an seinem Geburtstag bei Borussia Mönchengladbach II: „In der ersten Halbzeit haben wir ein engagiertes Spiel gezeigt und hätten das zweite oder dritte Tor nachlegen müssen.“ Da der FCH dies versäumte, fiel der Ausgleichstreffer, der die Grün-Weißen wie beim 1:1 bei Bayer Leverkusen II den Sieg kostete – vier verlorene Punkte im Kampf gegen den Abstieg. Dafür sollen die drei Zähler, die beim Heimspiel heute, 19 Uhr, gegen den 1. FC Köln II vergeben werden, im Homburger Waldstadion bleiben. „Wir wollen und müssen die drei Punkte holen – ganz klar“, sagt Nico Müller. Er will seinem Namensvetter und FCH-Vorsitzenden Peter Müller, der heute seinen 50. feiert, einen Sieg schenken. Doch der Verteidiger warnt: „Köln hat mit 13 Treffern die zweitbeste Offensive der Liga.“ Nur Eintracht Trier ist mit 15 Toren treffsicherer als die Bundesliga-Reserve des FC, die mit Jonas Hector anreist. Er wechselte vor der Saison vom Oberligisten SV Auersmacher nach Köln.

Persönlich läuft es für Nico Müller gut. Nach seinem Wechsel aus der Hessen-Liga von Rot-Weiß Frankfurt ins Saarland ist er bei FCH-Trainer Alfred Kaminski gesetzt. Die Renovierung seiner Wohnung in Homburg, die er sich mit Mannschaftskollege Christopher Wright teilen wird, wird in Kürze abgeschlossen sein. Bis dahin lebt der gebürtige Mannheimer im Hotel. Und im kommenden Oktober beginnt er ein Betriebswirtschafts-Studium an der Saar-Universität. „Man muss sich natürlich noch was aufbauen. Weil ich auch später die Schiene Fußball fahren will, versuche ich beides unter einen Hut zu bringen“, sagt Müller.
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