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FC Homburg feilt im Trainingslager in der Türkei an der Form

Symbolbild

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Seit vergangenem Sonntag bereitet sich Fußball-Regionalligist FC Homburg im türkischen Side auf den Rest der Saison vor. Dabei erlebten die Grün-Weißen Höhen, aber auch einige Tiefschläge. Der Größte davon war die Verletzung von Jaron Schäfer. Der Flügelflitzer verletzte sich bei der 0:1-Niederlage in Belek gegen den georgischen Erstliga-Tabellenführer Chikhura Sachkhere so schwer, dass er am Donnerstagsmorgen die vorzeitige Heimreise antreten musste. Es besteht der Verdacht auf einen Kreuzbandriss im rechten Knie. Eine genaue Untersuchung erfolgt in der Homburger Uniklinik.

FCH-Sportvorsitzender Angelo Vaccaro: „Die Stimmung in der Mannschaft und im Umfeld ist nach dieser schlimmen Verletzung schon getrübt, aber wir müssen da durch.“ Bei durchschnittlich 15 Grad und viel Sonnenschein auf guten Trainingsplätzen wollen die Homburger die Grundlage legen, um sich von Tabellenplatz elf noch weiter zu verbessern.

Im Blickpunkt auch der drei mitgereisten FCH-Fans standen dabei die vier Neuzugänge. Drei davon sind Innenverteidiger: Die Niederländer Timothy van der Meulen, Gévero Markiet und Kai Heerens verfügen über einige Erfahrung in der ersten holländischen Liga. Dazu verpflichtete der FCH am Dienstag mit Björn Kluft einen Offensivspieler. FCH-Trainer Jens Kiefer: „Wir hoffen, dass Björn zumindest einigermaßen den Langzeitverletzen Thierry Steimetz ersetzen kann.“ Der 27-Jährige Kluft sagt: „Ich freue mich auf meinen neuen Verein und bin sehr gut angenommen.“ Einige Spieler im Kader kennt er schon aus der Vergangenheit. So spielte Kluft mit FCH-Spieler Randy Edwini-Bonsu einst bei Eintracht Braunschweig zusammen.

Angelo Vaccaro schließt indessen wegen Schäfers Verletzung nicht aus, dass der Verein bis zum 31. Januar noch einmal auf dem Transfermarkt tätig wird: „Wir schauen uns hier um. Wenn sich etwas ergibt, werden wir uns noch einmal verstärken.“

 

Testspiel live auf Facebook

Nicht einverstanden zeigte sich Kiefer mit der Leistung bei der 0:3-Niederlage im ersten Testspiel in Side am Dienstag gegen den Nord-Regionalligisten Viktoria Berlin. „Nach vorne lief nicht viel zusammen“, ärgerte sich Kiefer über die individuellen Fehler, die zu den Gegentreffern führten. Das Spiel wurde vom FCH sogar auf Facebook live übertragen. Erheblich besser präsentierte sich sein Team dann einen Tag später trotz der 0:1-Niederlage gegen die Georgier. Der FCH dominierte, hatte viele Tormöglichkeiten: zwei Pfostenschüsse, dazu vergab Manuel Fischer einen Elfmeter.

 

Am kommenden Dienstag steht nun die Rückreise ins kalte Deutschland an. Zuvor testen die Homburger noch auf einem Platz der Hotelanlage „ Side Start Resort“ an diesem Sonntag um 13 Uhr deutscher Zeit gegen den Nordost-Oberligisten FSV Optik Rathenow.

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